Tag der Öffentlichkeitsarbeit : Schüler auf der Pirsch mit den Jägern

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Die Schülerinnen und Schüler rissen Neophyten aus und entsorgten sie auf dem bereitstehenden Wagen. zvg

Bei idealem Wetter starteten die 140 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen beim Schulhaus. Um 9 Uhr trafen die Schüler bei der Altishofer Jagdhütte ein. Hier wurden sie von Jäger Franz Hodel – Projektverantwortlicher der Jagdgesellschaft – begrüsst. Nach der Einteilung in acht Gruppen ging es auf Waldwegen und durchs Unterholz zu den acht verschiedenen Posten.

Die Kinder staunten bereits bei Posten 1, wie viele Tiere in einheimischen Wäldern leben. Im «www-wagen» (wild-wald-wiesen) der Revierjagd Luzern sahen die Kinder Reh, Hase, Fuchs, Marder, Iltis, Wildschwein und verschiedene Vögel, wie Milan oder Kauz.

Der Rehkitzrettung widmete die Jagdgesellschaft einen speziellen Posten mit dem Namen Kids for Kitz. Da erfuhren die Kinder, dass die Rehkitze, die von ihren Müttern (Geissen) gerne im hohen Heugras gesetzt werden, durch verblenden mit Fahnen vor dem Mähen geschützt werden können. Diese Fahnen sollen die Rehgeissen auffordern die Rehkitze aus der Gefahrenzone zu führen. Die Kinder stürzten sich mit Vergnügen ins Basteln von eigenen Fahnen.

Ein weiterer Posten beschäftigte sich mit der Revierarbeit und dem Brauchtum. Die Jagd begleitet die Menschheit seit uralten Zeiten. Heute steht die Jagd oft im Interessenkonflikt mit Forst, Landwirtschaft, Tierschützern, der Freizeitgestaltung von Wanderern, Bikern, Pilz-Sammlern und Reitern.

Gemeinsam gegen Neophyten
Beim Pirschgang mit Jäger und Hund konnten die Kinder mit dem Feldstecher die aufgestellten Tiere beobachten, sie wurden auf Verbissschäden aufmerksam gemacht und entdeckten einen grossen Fuchsbau. Anschliessend kamen die Schüler bei Posten 5 selbst zum Einsatz. Sie konnten Neophyten (drüsiges Springkraut), exotische Pflanzen, die durch Menschen als Nutz- und Gartenpflanzen eingeschleppt wurden, im Wald aber nichts zu suchen haben, eigenhändig ausreissen und auf dem bereitstehenden Wagen entsorgen.

Das Hermelin ist das Tier des Jahres 2018 von Pro Natura. Das Hermelin wieselt sich von Versteck zu Versteck und wird von den Bauern geliebt, weil es einen grossen Mäusehunger hat. Die Altishofer Kinder bauten kleine Ast- und Steinhaufen, in denen das Hermelin sicher ist und seine Jungen aufziehen kann.

Ein weiterer Höhepunkt war die Arbeit mit dem Schweisshund Bojan von Pascal Büttiker. Nach einem Autounfall oder anderem Ereignis mit einem Wildtier kommt der Schweisshund zum Einsatz. Dieser kann das verwundete Wildtier aufspüren. Die Kinder konnten sich von der ausserordentlich feinen Nase und Spürsinns von Bojan persönlich überzeugen. Dieser fand die Rehdecke in Kürze.

Obmann der Altishofer Jagdgesellschaft Hans Peter Meier ist überzeugt, dass auf dem interessanten Postenlauf einiges für das Verständnis von Wald, Wild und Natur bei den Schülern angekommen ist. Mit «Auf Wiedersehn» der Jagdhornbläser ging es durch den Altishofer Wald zurück zum Schulhaus.

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