Patrick Räbmatter erlebt in Ruswil ein enttäuschendes Schwingfest

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Bereits der Start misslingt: Patrick Räbmatter unterliegt im ersten Gang Christian Schuler (oben). (Bild: Keystone)

Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Christian Stucki und Joel Wicki hat das Innerschweizer Schwingfest im luzernischen Ruswil drei Sieger hervorgebracht: Stucki, Wicki und den punktgleichen Christian Schuler. Unspunnen-Gewinner Christian Stucki und der Entlebucher Youngster Joel Wicki dominierten das Innerschweizer Teilverbandsfest von A bis Z. Sie gewannen ihre ersten fünf Gänge zumeist problemlos. Vor dem Schlussgang hatte Stucki nur einen Viertelpunkt eingebüsst, Wicki einen halben. Mit dieser Voraussetzung ging Stucki im Schlussgang nicht das letzte Risiko ein. Er wusste, dass ihm ein Gestellter für den Festsieg reichen würde. Stucki schwang denn auch weitgehend passiv, während Wicki viel versuchte und den Seeländer ein paarmal aus dem Gleichgewicht brachte. Richtigerweise bekam Wicki die Note 9,00, Stucki dagegen eine 8,75. Der Rothenthurmer Christian Schuler gewann seinen letzten Gang und konnte die beiden Protagonisten noch einholen.

Schwingerkönig Matthias Sempach war nach seinem Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer sechswöchigen Pause gezwungen hatte, weit vom üblichen Leistungsvermögen entfernt. Im Anschwingen stand er gegen Wicki auf verlorenem Posten. Später musste er Gestellte gegen Nichteidgenossen hinnehmen, sodass er beim Comeback den Kranz verpasste. Auch der routinierte Solothurner Bruno Gisler und der Uerkner Patrick Räbmatter mussten ohne Auszeichnung heimfahren.

«Raebi» misslang mit einer Niederlage gegen Christian Schuler bereits der Start ins Fest. «Ich konnte einen Angriff nicht parieren und verlor mit Kurz», sagte Patrick Räbmatter. Nach einem Sieg in den letzten Sekunden gegen Florian Hasler mit Gammen/Kreuzgriff beendeten bereits die Gänge vier und fünf seine Kranzhoffnungen. Sowohl gegen Andreas Höfliger, als auch gegen Dominik Waser musste der Eidgenosse einen Gestellten hinnehmen. «Diese beiden waren doch sehr passiv», ärgerte sich Räbmatter, «und wollten einfach nicht verlieren. Das ist deprimierend.»

Nach dem Erfolg im fünften Gang nach gut zwei Minuten mit Gammen gegen Andreas Odermatt kassierte Patrick Räbmatter im letzten Gang gegen Ueli Rohrer bereits das dritte «Unentschieden» des Tages. «Ich war zweimal nahe am Sieg, habe probiert und alles gegeben, aber es hat nicht gereicht», so ein enttäuschter Patrick Räbmatter. Insgesamt ergab das letztlich lediglich den 14. Rang, zum Kranz fehlten ganze 1,75 Punkte. «Vielleicht muss ich in Zukunft noch mehr riskieren», so «Raebis» Bilanz, «und eine Pause würde bestimmt auch einmal gut tun.» 

 

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