Kuhfladen und verkratzte Autos – die terrorisierte ehemalige Frau Gemeindeammann hat einen Verdacht

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Astrid Haller im Gespräch mit Tele M1 (Screenshot Tele M1)

Bereits dreimal hat Astrid Haller (53), die hat die ehemalige Frau Gemeindeammann von Brittnau, Anzeige erstattet, denn die Angriffe auf Sie und ihre Familie hören nicht auf. In der Nacht auf Mittwoch haben Unbekannte den Lack ihres Audis verkratzt.

Hallers Leidensgeschichte ist lange: Es begann im letzten Sommer mit Kuhfläden auf der Terrasse und dem Garagenplatz. Im November dann wurde vor dem Gemeindehaus das Auto ihres Mannes malträtiert. Als in der Silvesternacht Flaschen gegen die Haustüre geworfen wurden, beschloss sie aus der Politik auszutreten. Trotzdem wurde auch der Bus ihres Mannes noch verkratzt.

Die Amtszeit von Astrid Haller war von einem erbitterten Asylstreit und dem Tod von vier Brittnauern durch eine Lawine geprägt. Im letzten September wurde sie als Gemeindeoberhaupt nicht mehr gewählt. Als sie danach als Gemeinderätin den beliebten Feuerwehrkommandanten entlassen wollte, wurde der Unmut gegen sie immer grösser. Schliesslich demissionierte sie als Gemeinderätin.

Doch wer steckt dahinter? Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau bestätigt die drei Anzeigen: "Die Ermittlungen sind im Gange", sagt er gegenüber TeleM1. Die Täterschaft sei aber nicht bekannt.

Astrid Haller hat eine Vermutung, wer die Täterschaft ist. Sie will mit den Namen aber nicht an die Öffentlichkeit. Sie hat Angst vor weiterem Terror. Haller: "Ich bin Unsicher, wie es weiter geht. Es gibt nämlich absolut keinen Grund mehr, mich nicht endlich Ruhe zu lassen." 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Feindseligkeiten mit Tradition !

Walter Weber, Brittnau
schrieb am 07.07.2018 19:15
Derart verwerfliche Attacken auf " unliebsame " Gemeindemitglieder haben leider in Brittnau seit vielen Jahren schon Tradition. -
Mir ist nicht bekannt, dass jemals Personen zur Rechenschaft gezogen werden konnten.
Jemanden zu verdächtigen ist sehr problematisch. Man kann sich gewaltig täuschen und völlig
unschuldigen Personen Unrecht antun. Davon rate ich aus eigener Erfahrung ab.
Frau Astrid Haller und ihre Familie tun mir sehr leid, weil ich solche bösartigen Attacken in
Brittnau auch schon durchleben musste. Den besten Schutz bietet eine massive, moderne
Kameraüberwachung.
Vom neuen Gemeinderat Brittnau erwarte ich, dass er sich geschlossen und öffentlich vor ihre
ehemalige Amtskollegin stellt und derart primitives und verwerfliches Verhalten ( auch im angetrunkenen Zustand ) in der Gemeinde Brittnau absolut nicht toleriert !

Walter Weber
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