Zensurfeier: Ein Sechser-Zeugnis und viel Glamour

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Gemeinsames Singen: ein pflegeleichter Jahrgang. (Bild: Heinz Lang)
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Abschlussnote 6: Annina von Mühlenen.
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Im Altersheim: Sketches mit Wortwitz.

«Gebt euch nicht mit dem Achtelfinal zufrieden, nehmt euch die Eishockey-Nationalmannschaft als Vorbild und setzt euch den Final als Ziel», riet Oberstufenschulleiter Bruno Merz den Schulabgängern für die Zukunft und haderte mit dem Ausscheiden der Schweizer Fussballer nach ihrem blutleeren Auftritt gegen Schweden.

In den nächsten Wochen solle aber für die Schüler noch das Motto «Work hard, party harder» gelten, das er auf einem Plakat an der Uselüütete gelesen habe. Und dieses Motto setzten die Oberstufenschüler der Real- und Sekundarstufe (SeReal) an ihrer Zensurfeier in die Tat um und boten eine abwechslungsreiche Show mit Videos, Tanzeinlagen, Sketches und einem interaktiven Quiz. Am Ende der Feier gab es bei einem gemeinsam vorgetragenen Lied Goldregen aus einer Konfetti-Kanone.

Die Showeinlagen der Schulabgänger werden immer perfekter. So überzeugte die Realklasse von Philipp Stocker mit einem Video. Die Schüler rappten zu Bruno Mars Mega-Hit «Uptown Funk» einen eigenen Text mit dem Refrain «mir händs gschafft» und stellten dabei ihren zukünftigen Beruf vor.

Bei allen witzigen, frischen, mit Gags gespickten Präsentationen wurde offensichtlich. Für diese Schulabgänger war die Schule keine Qual. «Es war ein pflegeleichter Jahrgang», resümierte Stufenleiter Merz. Ein Fakt unterstreicht die Leistungsbereitschaft: 26 von 31 Realschülern fanden eine Lehrstelle, eine starke Bilanz.

Der Sechser-Abschluss
Die Zensurfeier der Bezirksschule gestaltet sich meist etwas feierlicher und traditioneller als jene der SeReal. Die Leistungen und Abschlüsse stehen mehr im Zentrum. «Dieses Jahr waren die Leistungen gar exorbitant», schwärmte Markus Rüegger, der seit Jahren die Besten ehrt. Und dieses Jahr passierte Historisches an der Bez. Annina von Mühlenen schaffte, was noch niemandem an dieser Schule gelang: der blanke Sechser-Abschluss. Auf die Frage, wie das möglich sei, antwortete sie: «Ich bin immer positiv.» Sie lerne auch nicht besonders viel, betont sie: «Schliesslich gehe ich viermal pro Woche ins Geräteturnen.»

Eine Streberin sei sie nicht, bestätigt ihr Klassenlehrer Ewald Boss: «Sie ist völlig normal, gut integriert und steht mit beiden Füssen auf dem Boden.» Das Arbeitsklima in der Klasse musste jedoch stimmen. Die Klasse 3 a schloss mit einem Notendurchschnitt von 5,02 ab. Trotzdem, was erfreulich ist, machen acht von zwanzig Abgängern eine Lehre. Aus der Bezirksschule wurden diesjährig 55 Schülerinnen und Schüler entlassen. 37 davon besuchen eine Mittel- oder Fachmittelschule. (hei)

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