Damit wir es wieder einmal gesagt hätten: Ihr seid F.E.R.K.E.L.!

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Montagabend, linkes Aareufer (Kt. SO) um ca 18 Uhr (Bild: Bruno Muntwyler)
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(Bild: Bruno Muntwyler)

Wir haben Sie ja bereits Ende April vor den freilaufenden Schweinen in Rothrist gewarnt und versprochen, in regelmässigen Abständen jene Bilder hier zu veröffentlichen, die Kollege Bruno Muntwyler jeweils auf seinen Abendspaziergängen der Aare in Rothrist entlang schiesst.

Wir wiederholen es immer wieder gern:

JA, der Abfalleimer ist klein!

NEIN, Kartonschachteln passen hier keine rein.

JA, das bedeutet, dass Sie Ihren Müll wieder nach Hause nehmen müssen!

NEIN, das ist keine Zumutung, sondern einfach ganz normal (was tun Sie eigentlich, wenn sie an einem See- oder Flussufer grillieren, wo's überhaupt keine (zu kleinen) Abfalleimer hat, neben denen Sie scheinheilig Ihren Müll deponieren können? Den ganzen Plunder ins Wasser werfen?)

P.S. Liebe Ferkel! Habt ihr gewusst, dass es für knapp über 100 Stutz Infrarot-Kameras gibt, die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind und nachts in erstaunlich guter Qualität filmen? Habt Ihr Interesse daran, Euch selber beim «Entsorgen» des Mülls zu sehen und einen viralen Facebook-Hit zu landen?  

 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Berner lösung

Chris
schrieb am 13.07.2018 12:06
Habe früher auch mal in aarburg gewohnt.... wohne jetzt im kanton bern....hier habe ich dieses problem bis jetzt noch nirgends dieses problem beobachten können.... warum??? WEIL HIER AN HOTSPOTS CONTAINER AUFGESTELLT WERDEN!!!

Littering... nur die Spitze des Eisbergs!

heinrich
schrieb am 11.07.2018 19:43
Als Anwohner der Rothrister Aareseite kenne ich die Situation vor Ort sehr genau. Erst mit dem Neubau des Kraftwerkes (im Jahr 2000) sind die Sandbänke entstanden welche nun in Scharen Freizeittouristen anziehen.

Man hört viel von Naherholungsgebiet. Wer sich mal die Autonummer etwas genauer ansieht, muss feststellen, dass viele übermotorisierte Benzinkutschen von weit her kommen. BL, BS, ZH, SZ, ZG, JU, GR, TI und natürlich aus dem grossen Kanton Deutschland, um nur einige aufzuzählen die nicht aus den Kantonen AG, BE, SO und LU stammen. So unordentlich die Abfälle neben dem Kübel liegen, so unordentlich verstellen die Selbigen noch so kleine vorhandene Parklücken. Fahr- und Parkverbote werden einfach missachtet, Sichtzonen in Kreuzungen zugeparkt und für die Rettungsdienste keine genügend breite Durchfahrten freigelassen. Oft mottet irgend wo ein romantisches Lagerfeuer. Es wird meist grünes Holz verfeuert, oder (die ganz schlauen ihre) Abfälle mit Plastic gleich mit.

Für die Anwohner hat die Lebensqualität, in einem eigentlich ruhigen Wohnquartier, merklich abgenommen. Die Luftqualität ist teilweise so schlecht, dass man sogar mit gesundheitlichen Schäden rechnen muss (erhöhte Feinstaubbelastung), oder gar vor seiner Haustüre über den Haufen gefahren wird.

Was ich auch nicht verstehe ist, dass sich nicht mehr Vereine und Gruppierungen (Naturschützer, Fischer, etc.) für mehr Ordnung engagieren. Obschon sich die Missstände an der Aare mehrheitlich in der Uferschutzzone, teilweise sogar in der Naturschutzzone abspielen. Das dann auch Tierarten wieder vertrieben werden ist nur logisch und sehr bedauernswert.

Ich würde es sehr begrüssen, wenn endlich die Behörden agieren würden und ähnlich wie beim Hallwilersee eine Aufsicht (Ranger) beauftragen. Die Leute welche gegen die vorhandenen Gesetze und Polizeiverordnung verfehlen zurechtweisen und im Wiederholungsfall auch mit Busse bestraft können.

Grössere Kübel könnten das Litteringproblem wahrscheinlich nur kurzfristig entschärfen, denn irgend einmal ist jeder Kübel zu klein, oder man stelle dann gleich eine 6 m3 Deckelmulde hin!



Leider keine Besserung in Sicht

Peter Cussigh
schrieb am 11.07.2018 17:08
Ich habe jahrelang gegen das Littering- und Abfallproblem sowie gegen generell rechtswidrige Abfallentsorgung in Aarburg angekämpft. Nope, hat nicht viel gebracht. Solange die Politik und auch die Gemeinden solche Schweinereien mehr oder weniger als Kavaliersdelikt anschauen, fürchte ich ist keine Besserung in Sicht. Es wird vermutlich eher noch schlimmer.

System Singapur und Kalifornien würde helfen. Aber eben.......

Füchse

Michael Oelting
schrieb am 11.07.2018 08:57
Am linken Aareufer hält sich des Öfteren ein Fuchs auf, der vermutlich auch die abgestellten Güselsäcke zerreisst und teilweise Papier- und Plastiktüten, in denen sich Lebensmittelreste befinden, mehrere hundert Meter verschleppen, um sie dort zu verzehren. Auch Krähen tun sich häufig an Lebensmittelresten gütlich.
Mich persönlich regt es masslos auf, wie viel Abfälle neben dem Papierkorb liegen (und am Strand selbst) gelassen werden. Das war früher weniger, als noch kein (zu kleiner) Papierkorb vorhanden war. Auch stört es mich, wenn Leute in Booten mit lauter Musik durch die verschiedenen Wasserarme der Aare fahren und Bierdosen und Flaschen direkt vom Boot ins Wasser werfen. irgendwann werden auch dann die Eisvögel, die noch dort leben, verschwinden.

Ich habe ohnehin den Eindruck, als ob das Ufer immer mehr von Leuten besucht wird, die die Sau rauslassen wollen. Leute, die einfach nur baden wollen, werden vergrault oder gar fortgejagt mit der Begründung, dass man zum Baden ja in die normale Badi gehen kann.

Nicht nur an der Aare....

catwomen
schrieb am 10.07.2018 17:39
Morgens 7.00 Uhr Riedtal, Waldweg grosse Haufen Rossbollen,
leere Zigischachteln, Dosenbier in der Hecke, alte Tempotücher im Gebüsch
macht echt Spass dort zu joggen.



Nichts begriffen

Robert Weingart
schrieb am 10.07.2018 17:37
@DS: sind nun die angeblich zu kleinen Abfalleimer schuld? Oder die Tieren in der Nacht? Oder die Kamera? Wohl eher diejenigen, die nichts kapieren und ihren Dreck nicht nach Hause nehmen.

1, 2, 3

DS
schrieb am 10.07.2018 15:12
1. Wieso kann man nicht einfach grössere Abfalleimer hinstellen, in denen man mehr Platz hat für Abfall? Oder einfach in unmittelbarer Nähe einen zweiten? Schliesslich ist das kaum das erste Jahr in welchem Leute draussen etwas essen, grillieren oder ein Getränk trinken und den Abfall "liegen lassen".
2. Obwohl es natürlich für die Gemeindeangestellten, wie auch die Natur nicht das Gelbe vom Ei ist, würde ich behaupten, dass der Müll nicht 1:1 so hingeworfen wurde. Die beiden grösseren Abfallsäcke sehen verrissen aus. Vielleicht also Tiere die über Nacht noch einen gewissen Beitrag geleistet haben.
3. Allgemein braucht es eine Bewilligung für solche Kameras wenn sie nicht von der Gemeinde installiert wurden. Auch dann würde ein Publizieren dieses Filmes auf sozialen Kanälen die Persönlichkeitsrechte verletzen. Das hat sogar Tendenz zur Selbstjustiz.

Zurück zum Absender

Atraxie
schrieb am 10.07.2018 14:48
Da ja anscheinend der Güslige gefilmt wurde, herausfinden, wer es ist, den Müll einpacken und dem Absender vor die Wohnungstüre kippen.
Mit einem netten, offiziellen Brief der Gemeindeverwaltung.

Ferkel?

Oliver Schweizer, Redaktor ZT
schrieb am 10.07.2018 13:25
Liebe "Tierfreundin". Selbstverständlich haben Sie Recht. Es gibt kein Tier auf der Welt, das unbelehrbar und selbstzerstörerisch ist, wie wir Menschen es leider (geworden?) sind. Die Redaktion

sehr „konstruktiver“ Artikel

N.K
schrieb am 10.07.2018 13:15
... Wie bereits gestern Abend erwähnt, klärt konstruktiv auf für diejenigen die es nicht begreiffen. Solche Artikel werden höchstens als Provokation verstanden und führen ins Nichts oder schlimmstenfalls ins Gegenteil

Ferkel?...

Tierfreundin
schrieb am 10.07.2018 13:12
Ferkel bzw. Säue sind, so viel ich weiss, saubere Tiere. Da waren „gruusigi Mönsche“ am Werk und nicht Tiere!

Tragisch

Spaziergänger
schrieb am 10.07.2018 11:21
...und ich bin noch am Samstag-Nachmittag daran vorbei spaziert und es sah wunderbar - alles schön ordentlich - aus. Wer schon sein halber Haushalt dorthin transportieren kann, der kann auch seinen Abfall wieder nach Hause zurück transportieren. Das wäre das Wenigste.
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