Skifest: Kaiserwetter und tolle Stimmung an der 40. Party mit Volksfestcharakter - GALERIE

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Ein Teil des Personals an der stets proppenvollen Themenbar. (Foto: Bruno Muntwyler)
«Winter-Olympiade»-Disziplin: Eine Murmel mit Geschick den Slalomhang runter bringen. (Bilder: Bruno Muntwyler)
René Läubli (l.) war beim allersten Skifest im Jahre 1978 schon dabei; Kollege Werner Wuffli stiess zwei Jahre später dazu.
Der Rothrister Walter Dotta mit Gerstensaftnachschub.
Von weit her angereist war der 61-jährige Rothrister Kurt Hofer, der seit 1996 in Santo Domingo lebt und arbeitet.
Clownin Maja Lüscher malt OK-Präsident Michael Luginbühl vor den Augen der Skiclub-Präsidentin Jeannette Lussi das Vereinslogo auf die Stirn.
Die Risottoköche mit (v.l.): Kurt Walter (71 Jahre), Sohn und «Nachwuchsmann» Yannik Walter (27) und Rolf Wullschleger (69).
Gute gelaunte und gesellige Runde Rothrister und Strengelbacher an einem der Stehtischchen.
Stephan Rittan, Frontmann der Gruppe «Lewynsky», hautnah beim (weiblichen) Publikum.
Die beiden Skihütte-Bardamen Claudia Kirchhofer (l.) und Jacqueline Bär.
Der Rothrister Michi Näf schaffte starke 49 Sekunden auf dem Rücken des unzähmbaren Bullen.

1978 war es, als sich einige Leute im Skiclub Rothrist überlegten, etwas gegen den Anblick der leeren Vereinsschatulle zu tun. Ein Lotto erschien den Pionieren dafür zu plump, und so zimmerten sie eine Skihütte zusammen, veranstalteten ein Sommerfest und führten als ganz grosse Attraktion auf einer Bürstenloipe auf der Dörfliturnwiese Rennen auf Langlaufskiern durch. Das Fundament für ein unendliche Erfolgsgeschichte war gebaut. 

Bereits am frühen Freitagabend, als das Quecksilber es immer noch fast in die Nähe ominösen 30-Grad-Marke schaffte, pilgerten die ersten Après-Ski-Partygänger zum unter der ganzen Woche mit grossem Aufwand eingerichteten Festplatz rund um das Dörflischulhaus. Einer der früheren Gäste war der 61-jährige Rothrister Kurt Hofer, der seit 1996 in Santo Domingo (Hauptstadt der Dominikanischen Republik) lebt und arbeitet. «Ich befinde mich wieder einmal in Rothrist, da ist er für mich eine Ehrensache, das Skifest zu besuchen. Hier trifft man ja das halbe Dorf.» 

Trotz seiner 40 Ausgaben hat eines der ausdauernsten Feste der Region kein Fett angesetzt und bei Jung und Alt nichts von seiner Faszination und Anziehungskraft eingebüsst. Nur die Pioniere der allerersten Stunden sind älter und grauer geworden. Als begehrte Helferinnen und Helfer sind sie in der zweiten und dritten Reihe immer noch mit Herzblut dabei.


Zum 40-Jahr-Jubiläum: Topacts und Specials zum Nulltarif

Stimmungsmässig lanciert wurde die erste Partyfreinacht mit der Live-Coverband «Lewinsky» aus Krefeld D. Das Quintett steht für energiegeladene und handgemachte Rockmusik ohne Synthesizer. Hans Vonäsch aus Strengelbach: «Die Band spielt sensationell. Ich denke aber, dass etwas weniger Power nicht schlecht wäre. Meine Clique und ich sind nämlich hier um gute Gespräche zu führen, gut zu essen und zu trinken. Gut möglich, dass wir am Samstag wieder auf der Matte stehen. Ich gratuliere dem Skiclub zum Jubiläum und hoffe, dass noch viele weitere Skifeste folgen werden. Es ist einfach ein cooler Anlass.» Für Unterhaltung sorgte auch das Showact-Duo «Domonkos», notabene sogar mit einem Jonglierweltrekordversuch. Es ist fast ein Muss, ja es gehört zum guten Ton, dass man als «Einheimische/r» dabei ist. Zahlreiche Heimweh-Rothrister und Gäste aus nah und fern machten die 8800 Einwohner zählende Gemeinde für zwei Tage zum «Ü-10 000-Seelen-Dorf». Nebst einer «Winter-Olympiade» für die ganze Familie – mitmachen war wichtiger als gewinnen – am Samstagnachmittag konnten sich die Kids schminken lassen. Ein Heimspiel hatte am frühen Samstagabend der talentierte Rothrister Sänger Dave Bright. Die «Pocket-Rockers» als Vorheizer und die bekannten «Musik-Dinosaurier» aus der Region, die «Bluesaholics», sorgten für unterschiedliche musikalische Grooves. Eine grosse Gaudi waren das Mut und Kraft erfordernde Bullriding und das spektakuläre Bungee-Trampolin. Trotz diverser Liveacts und tollem Jubiläums-Rahmenprogramm wurde auch heuer wieder auf ein Eintrittsgeld verzichtet.


Seit 32 Jahren die gleichen Risottoköche 

Es soll Skifestbesucherinnen und -besucher geben, die den Weg in die ultimative Sommerferien-«Festmetropole» Rothrist nur unter die Räder bzw. Füsse nehmen, um vom traditionellen Skifestauftaktschmaus, vom längst legendären Risotto, ein oder zwei Teller zu verputzen. Brigitte von Arx aus Wynau: «Wir sind extra wegen ‚Röifus‘ Risotto gekommen. Es ist auch heuer wieder ausgezeichnet und die Portionen für nur elf Franken dürfen sich sehen lassen.»

Vor 40 Jahren fand das erste Skifest statt. Die beiden viel zu früh verstorbenen «Urskiklübler» und hervorragenden Hobbyköche Kurt Zbinden und Mario Fischer gaben die entscheidende Initialzündung für den ins Skifest integrierten Risottoplausch. Vor 32 Jahren stiessen Rolf «Röifu» Wullschleger und sein Sekundant und Rührkellenhalter Kurt «Gäbu» Walter, dazu. Das Duo, das vor allem beim matchentscheidenden Finish
von Lisebeth Wullschleger tatkräftig unterstützt wird, richtet jeweils mit viel Feingefühl einen Risotto der Extraklasse für etwa 300 Liebhaber an. Rolf Wullschleger: «Das A und O der Zubereitung ist nicht einmal die
Rezeptur, sondern das Erstellen des Einkaufszettels für den Wareneinkauf und die Vorbereitungsarbeiten. So werden für die zweimal 150 Portionen insgesamt 30 kg Uncle-Ben’s-Spezialreis, 3 kg gedörrte
1a-Steinpilze, 6 kg feingeschnittene Zwiebeln, natürlich Bouillon, Pfeffer, Knoblauch usw. benötigt. Veredelt wird das Ganze mit feinem Safran.» Über weitere Zutaten war dem Duo nicht mehr viel zu entlocken.
Immerhin gab Lisebeth Wullschleger noch preis, dass – entgegen der Meinung
von «Sekundant» Kurt Walter – noch ein Lorbeerblättersud beigegeben wird.

200 Helfer und Helferinnen zogen am selben Strick

Die Fest- und Konsumlaune unter freiem Himmel, in den Stüblis und Zelten war wieder gross und verlangte den rund 200 Helferinnen und Helfern einiges ab. Trotz konzeptionellen Veränderungen, so wurde der Sonntag vor Jahren gestrichen, ist und bleibt die schneefreie Rothrister Skiparty auch ohne «Pistenrowdys ond Skihäsli» hoffentlich noch viele Jahre ein generationenübergreifendes Volksfest. Der mit dem Festbetrieb erzielte Gewinn fliesst direkt in die Clubkasse und kommt der vorbildlichen Jugendförderung sowie den Vereinsmitgliedern, die Aktivitäten zu vergünstigten Konditionen besuchen können, zugute.  

«Winter-Olympiade»-Disziplin: Eine Murmel mit Geschick den Slalomhang runter bringen. (Bilder: Bruno Muntwyler)
René Läubli (l.) war beim allersten Skifest im Jahre 1978 schon dabei; Kollege Werner Wuffli stiess zwei Jahre später dazu.
Der Rothrister Walter Dotta mit Gerstensaftnachschub.
Von weit her angereist war der 61-jährige Rothrister Kurt Hofer, der seit 1996 in Santo Domingo lebt und arbeitet.
Clownin Maja Lüscher malt OK-Präsident Michael Luginbühl vor den Augen der Skiclub-Präsidentin Jeannette Lussi das Vereinslogo auf die Stirn.
Die Risottoköche mit (v.l.): Kurt Walter (71 Jahre), Sohn und «Nachwuchsmann» Yannik Walter (27) und Rolf Wullschleger (69).
Gute gelaunte und gesellige Runde Rothrister und Strengelbacher an einem der Stehtischchen.
Stephan Rittan, Frontmann der Gruppe «Lewynsky», hautnah beim (weiblichen) Publikum.
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