Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden Betreuungsgutscheine eingeführt

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Rathaus Aarburg (Archivbild ZT)

Das neue Modell, das bereits in einigen Gemeinden im Kanton umgesetzt wurde, sieht die Einführung von Betreuungsgutscheinen vor, die das Zusammenspiel von Beruf und Familie finanziell erleichtern sollen. Während in einigen Gemeinden die Betreuung der Kindertagesstätten (Kitas) neu geregelt wird, hat der Aarburger Gemeinderat beschlossen, ein erweitertes Angebot zu finanzieren.

Das neue Reglement betrifft nicht nur Kitas, sondern auch Tagesfamilien und Spielgruppen. Das vorgesehene Tarifmodell berücksichtigt massgebende Einkommen bis zu CHF 80‘000. Mit dem Angebot werden Eltern künftig direkt unterstützt. Ziel des Angebotes ist es, dass die Kinderbetreuung den Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, die Schule in ihrer Aufgabe unterstützt und zur Chancengleichheit bei den Kindern beiträgt. Gleichzeitig soll sie pragmatisch organisiert und finanzierbar sein. Damit Synergieeffekte optimal genutzt werden können, ist im Bereich Berechnung der Betreuungsgutscheine eine Zusammenarbeit mit Zofingen vorgesehen.

Ein gut ausbebautes Kinderbetreuungsangebot zahlt sich, wie verschiedene Studien zeigen, grundsätzlich aus. Erfahrungsgemäss können Gemeinden ihre Ausgaben für die Kinderbetreuung über zusätzliche Steuereinnahmen und durch eingesparte Sozialhilfeleistungen bei Familien mit tiefen Einkommen refinanzieren.

Ab sofort können interessierte Eltern, die Anspruch auf Betreuungsgutscheine haben, den Antrag direkt bei den Sozialen Diensten ausfüllen oder online über die Homepage abwickeln. Ob Sie Anspruch haben, können Sie über den Online-Rechner auf der Homepage berechnen.

Für Fragen stehen die Sozialen Dienste (Tel. 062 787 14 60 oder sozialedienste@aarburg.ch) gerne zur Verfügung. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Nun ja...

H aus O
schrieb am 18.07.2018 09:10
Die Stimmbevölkerung des Kantons Aargau hat ja am 5. Juni 2016 das Kinderbetreuungsgesetz gutgeheissen, welches u.a. zum Zweck hat, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Dieses verpflichtet die Gemeinden dazu, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Betreuungsangebot für Kinder sicherzustellen. Die Umsetzung ist per 1. August 2018 vorgeschrieben. Somit ist dies auch der Verdienst von uns Stimmberechtigten des Kantons Aargau. Bitte gern geschehen, ich habe mein JA gerne dafür in die Urne gelegt. Klar, die Umsetzung liegt jeweils bei den einzelnen Gemeinden.

In die richtige Richtung

B aus A
schrieb am 17.07.2018 16:17
Bravo Frau Bircher! Das geht in die richtige Richtung! Hier sieht man das sich die SVP, sprich Frau Bircher, auch für den Mittelstand einsetzt.
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