Sempach hat einen preisgekrönten Campingplatz

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Das Ehepaar Eva und Beat Herzog leiten den TCS Camping Sempach seit 30 Jahren. Bild: rzu

Beat Herzog ist in diesen Tagen ein beschäftigter Mann. Sei es an der Rezeption, auf dem Campingplatz oder am See, überall ist er im Einsatz. Zusammen mit seiner Frau Eva leitet er den TCS Camping Sempach bereits seit 30 Jahren. Langweilig wird es jedoch nie: Auf dem Camping herrscht den ganzen Tag Hochbetrieb.

Das Campieren liegt der Familie Herzog im Blut: Bereits Beat Herzogs Vater war Leiter des Campingplatzes. So arbeitete Herzog schon früh im Betrieb mit. Seine Arbeit begeistert ihn noch heute tagtäglich: «Die vielseitigen Tätigkeiten und die erforderliche Spontanität sind es, die für mich den besonderen Reiz an meiner Arbeit ausmachen. Ich weiss nie genau, was mich am nächsten Tag erwartet, muss deswegen sehr flexibel sein.» Dies mache das Ganze unglaublich spannend und abwechslungsreich.

Vieles habe sich verändert, seit er mit der Arbeit auf dem Campingplatz begonnen habe, erzählt Herzog. Wo früher Briefe mit Reservierungsformularen verschickt wurden, werden heute E-Mails versendet. «Teilweise erwarten die Leute eine Antwort innerhalb weniger Stunden. Das macht unsere Arbeit um einiges bürokratischer als früher.» Insgesamt seien die Onlinebuchungen jedoch eine positive Entwicklung: «Die Vermarktung und die Bezahlung haben sich stark vereinfacht.»

Glamourös campen

Eine weitere Neuheit sind die «Glamping»-Angebote. «Glamping» – kurz für «glamouröses Camping» – ist die neuste Innovation auf dem Campingmarkt. Statt die komplette Ausrüstung selber mitzuschleppen, mietet man eine der bestehenden Unterkünfte. Diese gibt es in verschiedensten Ausführungen: Je nach Lust und Laune kann man beispielsweise in einem Tipizelt oder einem Bungalow hausen. Das «Glamping» erfreut sich grosser Beliebtheit. «Mit dem ‹Glamping› konnten wir ein neues Kundensegment ansprechen. Die Angebote werden von vielen Leuten genutzt, die keine Campingausrüstung besitzen», erklärt Herzog.

Anfang Jahr wurde der TCS Camping Sempach mit dem Camping.info Award ausgezeichnet. Das renommierte Campingportal Camping.info stellt dabei anhand von Kundenbewertungen ein Ranking mit den hundert beliebtesten Campingplätzen Europas zusammen. Der TCS Camping Sempach belegte den 99. Rang und ist damit der zweitbeliebteste Campingplatz der Schweiz. Herzog ist stolz auf das Ergebnis, zumal sie die ersten Vertreter der TCS-Kette sind, die in das Ranking aufgenommen wurden. Ein wichtiger Baustein seines Erfolges sei sein Team: «Für meine Arbeit ist es zentral, ein gutes Team im Rücken zu haben. Ich kann mich glücklich schätzen, mit topmotivierten Leuten zusammenarbeiten zu können.»

Ebenfalls einen grossen Wert legt er auf die Freundlichkeit im Umgang mit den Gästen. Dies merkt man ihm an: Auf dem Campingplatz kennen ihn die Leute, sprechen ihn an, plaudern eine Weile. Herzog kennt viele seiner Gäste persönlich. Dies wird geschätzt: Für viele seiner Gäste zeichnet sich der Campingplatz durch das freundliche Personal und die familiäre Atmosphäre aus. Weiter sind die direkte Lage am See, die vielseitigen Ausflugsmöglichkeiten und die Velovermietung Vorzüge, mit denen Herzog punkten kann.

«Nie stehenbleiben»

Herzog wird sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: «Man darf nie stehenbleiben. Ein Campingplatz muss sich laufend den Bedürfnissen seiner Kunden anpassen und sich entsprechend weiterentwickeln.» So sind auch für die kommenden Jahre weitere Neuerungen geplant, so etwa der Ausbau der Strominfrastruktur.

2017 registrierten die Campingplätze 3,2 Millionen Logiernächte, was einem Zuwachs von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist vor allem auf die inländischen Gäste zurückzuführen: Mit 2,1 Millionen Logiernächten hat sich ihre Anzahl gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) um einen Fünftel vergrössert. Beat Herzog ist auch für dieses Jahr optimistisch: «Aufgrund langer Schönwetterperioden verzeichnen wir bis jetzt sehr gute Belegungszahlen. 2018 könnte das letzte Jahr noch einmal übertreffen.» Sempach profitiert vom Inländerboom besonders stark: 70 Prozent der Gäste stammen aus der Schweiz.

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