Pünktlich zum 1. August eröffnet die Moosersäge in neuem Glanz

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Das wird ein spezieller 1. August in Wiliberg: Oskar Urech und Heidi Mosimann vor der Moosersagi (ran)
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Die Säge im Mittelpunkt: Oskar Urech und Heidi Mosimann haben das Restaurant Moosersagi in Wiliberg gekauft und mit viel Liebe und Einsatz renoviert. (Bild: ran)
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Der Gastraum und die Theke werden neu gestaltet (ran)
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Mit Liebe zum Detail: Gastraum mit «Nostalgie-Tapete» (ran)

In der Moosersäge herrscht ein emsiges Treiben um das legendäre Restaurant, das seit 1873 existiert. Essen und Trinken kann man zurzeit nichts, denn die Gaststätte ist geschlossen. Eine grosse Tafel vor dem Haus verkündet aber seit einigen Tagen die Wiedereröffnung der «Moosersagi» am 1. August.

Verantwortlich dafür, dass die kleinste Gemeinde im Kanton Aargau weiterhin ein Wirtshaus hat, sind Heidi Mosimann und Oskar Urech. Sie haben im letzten Sommer das Restaurant per Zufall bei einem Besuch entdeckt, es sofort ins Herz geschlossen und sich im Herbst entschieden, es zu kaufen.

Oskar Urech führte während 33 Jahren einen Landwirtschaftsbetrieb mit einer «Besenbeiz» und einem grossen Eventangebot in Hallwil. Weil keines seiner Kinder den Hof übernehmen wollte, entschied sich der Besitzer zum Verkauf. «Auf der Suche nach einem schönen Beizli sind wir auf die ‹Moosersagi› gestossen», sagt Urech. «Schnell war klar, das ist es, was wir suchen.» Anfänglich wollte das Paar das Restaurant nur sanft renovieren, hat sich dann aber doch für einen grösseren Umbau entschieden. So wurden die Gaststube, das Buffet und der Saal umgebaut und modernisiert. Neu gibt es neben der Moosstube (30 Plätze), dem Chämistübli (20 Plätze) und dem Vereinssaal (bis 70 Plätze) auch das Sagiwärch (30 Plätze). Ein Schindeldach und eine Fototapete erinnern an das alte Sägewerk, das dem Restaurant den Namen gab. Vor dem Haus wird zudem ein beschatteter Biergarten (20 Plätze) eingerichtet. Die Gartenterrasse (60 Plätze), der Freigarten und der Spielplatz bleiben vorerst wie bisher. Zwar ist überall noch viel Staub und Schmutz und die Handwerker arbeiten auf Hochtouren, doch schon jetzt kann gesagt werden: Die Moosersagi erstrahlt in neuem Glanz. «Rustikal, gemütlich, bodenständig», lautet das Motto des neuen Wirtepaars, das zurzeit im Reidermoos wohnt, später dann aber in die Wirtewohnung im Restaurant ziehen wird. «Wir setzen auf eine währschafte und bodenständige Küche mit Produkten aus der Region», sagt Urech. So wird zum Beispiel «Erusbacher Bräu», ein prämiertes Aargauer Regionalbier, ausgeschenkt. «Aber auch in der Küche setzen wir auf regionale und frisch zubereitete Speisen.» Das Restaurant ist jeweils von Dienstag bis Sonntag, ab 9 Uhr bis 23 Uhr, geöffnet. Am 1. August um 10 Uhr ist Wiedereröffnung mit einem Buurezmorge und anschliessendem Grill- und Dessertplausch.

www.moosersagi.ch

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