Zugfahrer ärgern sich wegen der Baustellen – doch die SBB ziehen eine positive Zwischenbilanz

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Baustellen beeinträchtigen den Sommerreiseverkehr. BIld: Gleiserneuerung Gelterkinden - Tecknau. (Bild: Yann Schlegel)

Die reibungslose Abwicklung des Fahrplans sei zwar eine Herausforderung, schreiben die SBB in einer Mitteilung vom Montag. Diese sei aber bisher gut gemeistert worden. Der Bahnbetrieb laufe stabil, die Übergangskonzepte für die Kunden würden gut funktionieren, bilanziert das Bahnunternehmen.

Im Sommer wird schweizweit auf über 30 SBB-Grossbaustellen gearbeitet. Dabei werden rund 55 Kilometer Fahrbahn erneuert. Rund 92'000 Schwellen und 130'000 Tonnen Schotter werden verbaut. Erstmals werden die Arbeiten gebündelt zur Sommerferienzeit durchgeführt. Die Arbeiten sieben Wochen – bis zum 26. August.

Längere Reisezeiten in Kauf nehmen müssen etwa Zugreisende von Bern nach Lausanne und Genf. Seit dem 30. Juni verkehren zwischen Lausanne und Puidoux-Chexbres VD keine Züge mehr. Deshalb müssen täglich im Schnitt 13'000 Passagiere Umwege in Kauf nehmen. Deren Fahrzeit kann sich um bis zu 40 Minuten verlängern. Das ärgert nicht wenige Zugreisende.

Noch kein Fazit wollen die SBB zum Pilotversuch mit einer Entschädigungs-App in der Romandie ziehen. Wer während mindestens zehn Tagen über 20 Minuten länger unterwegs ist, kann bei der SBB eine Entschädigung in Form eines einmaligen Gutscheins beantragen. Um von diesem Angebot Gebrauch machen zu können, müssen die Kunden eine App auf das Smartphone herunterladen. Nach Angaben der SBB haben bislang 1500 Personen am Pilotversuch teilgenommen. Diese haben 2500 Reisen registriert.

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