Feuerwerksverbot: Verkäufer befürchten Umsatzeinbussen - Wasserfest-Feuerwerke finden statt

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Symbolbild: pyrodragon-feuerwerk.de

Es sind Spektakel, auf die man sich freuen kann: Heute und morgen Abend gibt es am Himmel von Aarburg im Rahmen des Wasserfestes jeweils einen rund 30-minütigen Feuerzauber zu bewundern. Beide Feuerwerke sind mit Musik untermalt.

Damit sie trotz Trockenheit stattfinden können, haben die Pontoniere Aarburg Vorsichtsmassnahmen getroffen: Löschleitungen sind vorinstalliert, das Abschussgelände wird vorsorglich gewässert, die Brandwache und das Feuerwehraufgebot verstärkt. Ausserdem stehen die Organisatoren in direktem Kontakt mit dem Kanton Solothurn, weil das Feuerwerk von solothurnischer Seite aus in den Himmel steigt.

Feuerwerksverbot
Um die Feuerwerke am Bundesfeiertag steht es jedoch kritisch. Verschärft sich die Situation weiterhin, könnte der Kanton ein absolutes Feuerverbot verhängen, so wie es einige Gemeinden bereits getan haben. Für Feuerwerksverkäufer würde dies grosse Einbussen bedeuten. «Ein Feuerwerksverbot wäre für uns und alle anderen Feuerwerksverkäufer katastrophal», sagt Hektor Luder, kaufmännischer Leiter der

WECO Suisse in Walterswil, einem der grössten Feuerwerkhersteller der Schweiz. Ein solches Verbot ist seiner Meinung nach jedoch nicht notwendig: «Um die Sicherheit zu garantieren, reicht es, das Feuerverbot auf Wälder zu beschränken.» Das unternehmerische Risiko, das von einem Verbot ausgeht, sei nicht einkalkulierbar: «Die Firma muss das volle Risiko tragen.» Versicherbar seien Einnahmeeinbussen dieser Art nicht, so Luder. 

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