Die anhaltende Trockenheit macht den Gärtnern viel Arbeit

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Symbolbild (Archiv)

«Die Trockenheit beschert uns einen grossen Mehraufwand», sagt Ueli Müller, Inhaber des Blumenhauses Müller in Reiden. Vor allem junge Pflanzen seien das Problem: «Die Wurzeln der jungen Pflanzen reichen noch nicht tief, sie müssen das Wasser aus der obersten Erdschicht beziehen.» Diese trockne bei hohen Temperaturen schnell aus. Deswegen ist Giessen angesagt: «Für die Bewässerung benötigen wir im Moment sehr viel Zeit», sagt Müller. Auch finanziell wirkt sich die intensive Bewässerung aus: «Die Ausgaben für Wasser steigen in den Sommermonaten massiv an.»

Wichtig sei, auf die richtige Weise zu giessen, erklärt Müller. «Junge Pflanzen mit kurzen Wurzeln brauchen regelmässig Wasser, damit die oberste Erdschicht immer genügend Feuchtigkeit enthält.» Anders sieht es bei älteren Pflanzen aus, die tiefere Wurzeln haben. Dort lohnt es sich, viel auf einmal, dafür nicht regelmässig zu giessen. «Die Feuchtigkeit muss bis zu 20 Zentimeter in die Tiefe dringen», sagt Müller. Dies erreiche er, indem er gleiche Stellen vier bis fünf Mal giesse oder den Regner mehrere Stunden laufen lasse. Dafür habe er danach für einige Zeit Ruhe: «Nach einer solchen Bewässerung muss ich die Pflanzen zwei bis drei Wochen nicht mehr giessen.»

Weiter sei es wichtig, dass er die Pflanzen morgens oder abends bewässere. «Einen Wassertropf kann man sich wie eine Lupe vorstellen: Die Kraft der Sonnenstrahlen wird gebündelt, wodurch grosse Hitze entsteht», erklärt Ueli Müller vom Blumenhaus Müller in Reiden. Dies könne bei den Pflanzen zu Verbrennungen führen. Zudem verdunste das gegossene Wasser bei grosser Sonneneinstrahlung schnell.

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