Diese neun Aargauer Männer haben Bundesbern im Blick

Benjamin Giezendanner (36, SVP),Rothrist: Der Unternehmer hat aus seinen Ambitionen nie einen Hehl gemacht, erklärte schon im Januar: «Ich möchte gerne für den Nationalrat kandidieren». Nachdem er sein Jahr als Grossratspräsident mit Bravour bestanden hat, ist er im Bezirk Zofingen, wo die SVP die Qual der Wahl hat, in aussichtsreicher Position.
Adrian Schoop (33, FDP), Turgi: DerJurist (Dr. iur. HSG)ist Geschäftsführer einesUnternehmens. Erist bestens vernetzt und politisch sehr ambitioniert. Der FDP-Mann hat es in jungen Jahren schon weit gebracht. 2012 Gemeinderat von Turgi, ab 2017 Gemeindeammann und Mitglied des Grossen Rates. Die Chancen, dass er es irgendwann nach Bern schafft, sind intakt.
Clemens Hochreuter (38, SVP), Erlinsbach: Obwohl der Grossrat (seit 2009) nicht mehr in Aarau wohnt, ist er so etwas wie der Hoffnungsträger der SVP des Bezirks Aarau. Bei den Nationalratswahlen 2015 klassierte er sich auf dem 4. Ersatzplatz. Als Beruf gibt er Finanzdienstleister an. Als Geschäftsleitungsmitglied der Vital ist er auch ein Bauern-Vertreter.
Florian Vock (28, SP), Baden: Der Wissenschaftliche Mitarbeiter ist Präsident des Aargauischen Gewerkschaftsbundes. Eine SP-Liste ohne das Aushängeschild der Arbeiterbewegung ist schwer vorstellbar. Darum dürfte Vock versuchen, die zweite Stufe seiner politischen Karriere zu zünden. Er ist seit November 2017 Grossrat.
Jonas Fricker (41, Grüne), Baden: Fest steht: Die Grünen haben ihn für ein Comeback angefragt (Schweiz am Wochenende vom 14.Juli). Fest steht weiter: Er hat bisher weder Ja noch Nein gesagt. Bei den Wahlen 2015 machte er über 2500 Stimmen mehr als Irène Kälin (31, Oberflachs), die nach seinem Juden-Vergleich für ihn nachrutschen konnte.
Lukas Pfisterer (45, FDP), Aarau: Ehemaliger Stadtrat, Grossrat im sechsten Jahr, FDP Kantonalpräsident im 17. Monat: Der Jurist hat bewiesen, dass er Politik kann – und nicht nur in die Wiege gelegt bekam. Alles andere als seine Kandidatur wäre eine Überraschung. Auch, weil in seiner Partei kein Überfluss an profilierten Köpfen besteht.
Marco Hardmeier (42, SP), Aarau: Wer so viel Knochenarbeit geleistet hat (er war SP-Kantonalparteipräsident und Grossratspräsident), strebt in der Regel nach Höherem: Eine Nationalratskandidatur könnte eine Auffahrtsrampe für die Nachfolge von Regierungsrat Urs Hofmann sein. Im Bundeshaus würde er auf seinen Lebenspartner, Nationalrat Angelo Barrile (SP/ZH), treffen.
Martin Keller (53, SVP), Obersiggenthal: Wenn einer der aktuellen sieben SVP-Nationalräte noch in dieser Legislatur zurücktreten würde, könnte der Grossrat (seit 2008) und Sika-Manager sofort nach Bern nachrutschen. Seine 69 748 Stimmen bei den letzten Wahlen (2500 mehr als der 2. Ersatz) sind eine gute Basis für 2019. Dann tritt die SVP ohne vier Bisherige an.
Ralf Bucher (39, CVP), Mühlau: Nur zweiter Ersatz: Nach den letzten Wahlen, seiner vierten Nationalratskandidatur, war der Geschäftsführer des kantonalen Bauernverbandes schwer enttäuscht («Mein Resultat ist nicht zufriedenstellend»). Dennoch bleibt er die Hoffnung der Freiämter und der Bauern – falls er, der kürzlich zum dritten Mal Vater geworden ist, wieder antritt.

HIER finden Sie die Aargauer Kandidatinnen für einen Sitz in Bundesbern

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