Lärmschutzwände aus Holz gegen das Rauschen des Verkehrs

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Die Bauarbeiten finden auf dem gesicherten Pannenstreifen statt. (Foto: Caroline Kienberger)

Der Verkehr braust unter der Autobahnbrücke Zofingerstrasse in Strengelbach hindurch. Die Autos und Lastwagen sind jedoch langsamer unterwegs als sonst: Sie müssen auf Tempo 80 drosseln, weil Arbeiter entlang des Hüssiwegs die Lärmschutzwände erneuern. 35 Jahre alt sind die Blechelemente bereits. Die Zeit hat ihre Spuren auf dem Metall hinterlassen. Zwischen Schmierereien und Graffiti blüht der Rost; stellenweise hat er Löcher hineingefressen. Der Greifarm des Krans packt eines der alten Wandelemente, hebt es aus seinen Trägern heraus und lässt es in einen Container fallen. Staub wirbelt auf. Dann richtet sich der Kran wieder empor, um das nächste Element herauszunehmen.

Kosten von 1,4 Millionen Franken

Es ist das letzte Stück der 316 Meter langen Lärmschutzwand, das die Emmenegger Trans AG aus dem luzernischen Hellbühl gerade abbricht. In den nächsten Wochen kommen die Stahlpfosten in den Boden, die später die neuen Lärmschutzelemente tragen werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Franken und werden vom Bund getragen.

«Wir ersetzen die alte Wand eins zu eins», sagt Andrew Imlach, Projektleiter beim Bundesamt für Strassen (Astra). Die neuen Elemente bestehen allerdings nicht mehr aus Metall, sondern aus Holz. «Dieses Material haben wir aus ästhetischen Gründen gewählt.» Beliebt sei Holz auch deshalb, weil es ein nachwachsender Rohstoff ist. Die Qualität der Lärmdämmung verändere sich nicht, egal ob die Wand aus Metall oder Holz besteht. Nur der Aufbau ist etwas anders: Verfängt sich der Schall bei den Blechelementen in kleinen Löchern in der Oberfläche, geht er bei der Holzwand zwischen dünnen Lamellen hindurch ins Dämmmaterial hinein und bleibt dort hängen.

Eine Herausforderung bei den Bauarbeiten sind die engen Platzverhältnisse zwischen dem Wohnquartier am Hüssiweg und der Autobahn. Die Bauarbeiten finden auf dem gesicherten Pannenstreifen statt. Ein Schutzzaun entlang des Wegs verhindert, dass sich Fussgänger oder Tiere auf die Baustelle verirren. Fertig sind die Bauarbeiten für die neue Lärmschutzwand voraussichtlich im November.

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