Schüler-Rekord: Das «Entlein» mausert sich zum Schwan

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Die Kanti Zofingen blüht auf und dürfte angesichts der demografischen Entwicklung bald 500 Studierende zählen – Rektor Patrick Strössler in seinem Büro. BKR

Jahrelang galt sie als Mauerblümchen, ja als Aschenputtel unter den Aargauer Gymnasien: die Kantonsschule Zofingen. Die Gründe waren vielfältig. Einer war, dass die Schule – vor mehr als 40 Jahren für 500 angehende Maturandinnen und Maturanden geplant und erbaut – in einem Segment um die 350 Schülerinnen und Schülern gedümpelt hat. Als kleinste Kanti im Aargau konnte sie das eine oder andere Fach nicht anbieten, was bei der Nachfrage auf dem Bildungsmarkt seine Spuren hinterliess. Eltern mit akademischem Hintergrund und der eine oder andere Bezirksschullehrer «motivierten» angehende Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zum Besuch der Alten Kantonsschule in Aarau.

«Klappern» ist wichtig
Heute Montag startet «Zofingen» mit 420 Studierenden ins neue Schuljahr. Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Rektor Patrick Strössler – seit drei Jahren im Amt – ist ein Schulleiter, der auf die Weiterentwicklung der Kantonsschule Zofingen und deren Angebot fokussiert ist. Und er weiss, dass «Klappern» – die Öffentlichkeitsarbeit – zu seinem Handwerk gehört. Die Kanti war eine der ersten Schulen, welche im Unterricht mit dem Laptop arbeitete. Zofinger Gymnasiastinnen und Gymnasiasten brillieren in wissenschaftlichen Wettbewerben, eine Lehrerin verfasst ein wegweisendes E-Lehrmittel – so etwas muss der Bevölkerung gesagt werden.

Zurück zum Erfolgsmodell: Strössler gibt sich da bescheiden. «Einen Teil des Wachstums verdanken wir der Zuweisung von Schülerinnen und Schülern durch das Bildungsdepartement.» Spricht Strössler nach einiger Zeit mit einem Zugewiesenen, darf er feststellen, dass sich dieser an der Kantonsschule Zofingen wohlfühlt. «Seit wir das Schwerpunktfach Musik anbieten können, sind wir ja auch mit «Aarau» auf Augenhöhe.» Wobei Strössler betont, dass der alte Konkurrenzkampf zwischen den Schulen einer Partnerschaft und der Nutzung von Synergien gewichen ist.

«Was wir in Zofingen nicht haben, ist ein Sportgymnasium», sagt Strössler, «dafür im Sportbereich eine einzigartige Infrastruktur.» Er spricht hier die fünf Turnhallen des Bildungszentrums – und in unmittelbarer Nähe die Sportanlage Trinermatten sowie das Freibad – an.

Ein anderes Alleinstellungsmerkmal sei gerade auch die Kleinheit, die Überschaubarkeit der Schule. «Die Wege sind kurz, jede kennt jeden – die Atmosphäre ist familiär», sagt Strössler. Hinzu kommt die Lage des Bildungszentrums Zofingen. Nahe bei Stadt und Bahnhof, aber direkt an der Landwirtschaftszone: Ideal für naturkundliche Fächer. So finden sich für den Biologie-Unterricht gleich zwei Teiche, die kürzlich saniert worden sind.

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