Nach Streit mit Badmeisterin: FCA-Stürmer Patrick Rossini aus Badi Suhr geschmissen

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Patrick Rossini befindet sich nach einem Kreuzbandriss im linken Knie im Aufbautraining. (Bild: freshfocus)

Eleonora Rossini ist in heller Aufregung, als sie am Donnerstagnachmittag auf der «AZ»-Redaktion anruft: «Mein Mann, ich und unsere beiden Kinder wurden soeben aus der Badi Suhr geschmissen. Ich bin fassungslos und wütend.» Eleonora ist die Ehefrau von Fussballprofi Patrick Rossini, der als Stürmer beim FC Aarau spielt. Momentan befindet sich Rossini nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining, im Januar will er wieder für den FCA auf Torejagd gehen.

Den Donnerstagnachmittag wollte Familie Rossini – wie so viele Male in diesem Sommer – in der Badi Suhr verbringen. Doch der als Entspannung gedachte Ausflug endete im Eklat.

«Die Bademeisterin liess nicht mit sich reden»
Gemäss Eleonora Rossini spielte sich Folgendes ab: «Unser Sohn Leonardo ist fünf Jahre alt und kann gut schwimmen. Jedes Mal, wenn wir in der Badi Suhr waren, hat er sich in Begleitung von mir oder von meinem Mann im grossen Schwimmerbecken abgekühlt. Obwohl er schwimmen kann: Wir würden Leonardo nie alleine ins grosse Becken gehen lassen.»

Auch am Donnerstag wollte Leonardo ins Schwimmerbecken, begleitet von Papa Patrick. Doch noch bevor die beiden das Wasser berührt hätten, habe die Bademeisterin interveniert. Eleonora Rossini: «Sie hat in aggressivem Ton gemeint, unser Sohn könne nicht gut genug schwimmen und dürfe nicht ins grosse Becken. Dabei waren Patrick und Leonardo nicht einmal im Wasser und sie wusste nicht, ob und wie gut Leonardo schwimmen kann.» 

Papa Patrick habe sich gewehrt und gesagt, Leonardo sei bisher jedes Mal im grossen Becken gewesen und nie hätte ein Bademeister interveniert. Eleonora weiter: «Patrick wollte es erst in Ruhe erklären, aber die Bademeisterin liess nicht mit sich reden. Ich habe zugeschaut und dachte, ich bin im falschen Film. Sie wurde immer aggressiver, mein Mann ist dann auch lauter geworden.»

«Das ist Diskriminierung, wir haben nichts Kriminelles getan»

Das Ganze habe sich hochgeschaukelt. Schliesslich sei die Bademeisterin aus heiterem Himmel davongelaufen und habe die Polizei gerufen. «Der Tumult hat natürlich die Aufmerksamkeit der anderen Badigäste geweckt», so Eleonora Rossini.  «Die, mit denen ich geredet habe, konnten die Aufregung nicht verstehen. Wenig später sind zwei Polizisten gekommen, kurz darauf aber wieder gegangen, weil in ihren Augen nichts Kriminelles passiert sei. Die Polizisten sagten, das sei eine Angelegenheit der Badi, sie könnten nichts machen.» 

Nach dem Abzug der Polizisten dann das i-Tüpfelchen aus Sicht von Eleonora Rossini: «Die Bademeisterin hat uns Hausverbot erteilt und gesagt, wir sollen uns hier nicht mehr blicken lassen. Ich bin fassungslos. Das darf sie nicht. Mein Sohn und mein Mann haben nichts gemacht: Sie haben niemanden geschlagen, sie haben niemanden beleidigt. Und es ist doch klar: Wenn ein Kind schwimmen kann und sogar noch in Begleitung des Vaters ist, darf es doch in jedes Becken. Unglaublich, dass so etwas passiert. Hat das Ganze etwas mit dem FC Aarau zu tun? Hat die Frau etwas gegen den FC Aarau? Ich bin schockiert und fühle mich und unsere Familie diskriminiert.» 

Familie Rossini hat jedenfalls genug von der Badi Suhr. «In Zukunft werden wir in die Badi Aarau gehen. Die ist auch schön, aber in Suhr hat es uns besonders gut gefallen», so Eleonora Rossini.

Die Medienstelle der Kapo Aargau hat den Polizei-Einsatz in der Badi Suhr gegenüber der «AZ» bestätigt. Die «AZ» hat auch die betroffene Bademeisterin kontaktiert und diese per Telefon erreicht, sie wollte zum Vorfall aber keine Stellung nehmen.

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