«Gut, dass es den Ferienspass gibt»

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Die Kinder lernten verschiedene Pflanzen kennen, die den Kaninchen in massvoller Dosierung verabreicht werden können. (Bilder: Emil Stöckli)

Insgesamt 373 Kursplätze wurden belegt. «Gut, dass es den Ferienspass gibt. Diese Aktion bietet den Kindern die Möglichkeit, sich auf den bald wiederkehrenden Schulalltag einzustimmen», erklärte eine Mutter, die ihre Tochter zu einem Atelier begleitete. Auch die Kursteilnehmer fanden es cool, viel Neues kennen zu lernen. Vielen von ihnen fiel die Wahl beim grossen Angebot nicht einfach. Dieses reichte nämlich von A wie Alphorn oder Arven-Duftherz bis Z wie Zirkus. Fleissig wurde geturnt, gespielt, geritten, geschreinert, gebastelt, gemalt, gebacken, gejodelt, getöpfert, gewandert, gefilzt, genäht, geschminkt, gekocht aber auch überall aufmerksam zugehört und natürlich gemeinsam viel gelacht. Leuchtende Kinderaugen waren der verdiente Lohn für die Organisatorinnen und die Kursanbieter. «Für was findet dieses Schälchen Verwendung?», fragte Maja Erni, eine pensionierte Handarbeitslehrerin, in die Runde. «Früchteschale – Sammelschale für kleine Gegenstände – Suppenteller», wie aus der Pistole geschossen antworteten Mädchen und Buben. Die Kursleiterin zeigte vor, wie einzelne Elemente geformt und hernach weiter verarbeitet werden müssen. Gute Stimmung herrschte in der Küche der Mehrzweckhalle Wikon vor: Zum Auftakt durften die Kursteilnehmer Keks-Stücke in kleine Krümel zerrieben. Diese wurden in eine Masse aus Frischkäse, Staubzucker und Butter gemischt, bis sich ein kompakter Teig bildete. Mit den Händen formten die Kinder ähnlich grosse Kugeln, die danach für kurze Zeit zur Seite gestellt wurden. Danach tunkten die Kursteilnehmer Holzstiele in eine Kuvertüre und steckten diese vorsichtig in die Kugeln, bevor sie erneut kalt gestellt wurden. Zum Ende wurden die «leckeren Kugeln» in die Glasur getaucht und nach Belieben mit Streuseln, Mazipan oder andern Materialien verziert. «Ich hätte auch gerne Haustiere, doch dürfen wir in unserer Wohnung keine halten», sagte eine Kursteilnehmerin, die das Atelier «Besuch im Kaninchenstall», das vom Kaninchenzüchterverein Langnau angeboten wurde, besuchte. 

Am Mittwochnachmittag floss auf dem Reider Kleinfeld, wo der SC Reiden ein Mini-Fussballturnier durchführte, der Schweiss in Strömen. Auf zwei Feldern lieferten sich die Nachwuchsfussballer faire Kämpfe um siegbringende Tore.

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