Hochdruck im Sommer hui, im Winter pfui

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Es ist gut möglich, dass diese Woche die letzte dieses Sommers war, in der auf der Alpennordseite noch einmal verbreitet Temperaturen von über 30 Grad erreicht wurden. Das Hochdruckgebiet mit dem Namen Mike hat sich inzwischen von uns verabschiedet und eine Kaltfront hat die Schweiz erreicht. Diese bringt uns zwar eine kurzfristige Abkühlung auf das Wochenende, jedoch nicht das, was wir eigentlich noch viel nötiger hätten: flächendeckenden Regen. Und so wird sich zu Beginn der neuen Woche bereits ein neues Hochdruckgebiet installieren. Mit Temperaturen um die 25 Grad herrscht dann angenehmes Spätsommerwetter. Grosse Regenmengen bleiben bis auf weiteres Fehlanzeige. Es ist ein Muster, welches in diesem Sommer immer wieder vorkam. Meistens war es etwa 10 bis 14 Tage lang sonnig und heiss. Dann streifte uns einen Tag lang eine Kaltfront, bevor der Hochdruck das Zepter wieder übernahm und das Spiel wieder von vorne losging. Ein Ende dieses Spiels ist nicht absehbar. Aufgrund dieser Wetterlage durften wir uns eines traumhaften Sommerwetters erfreuen. Hätten wir diese Konstellation hingegen im Winter, wäre die Atmosphäre um einiges trister. Tagelanger Nebel im Flachland und Schneemangel in den Bergen wären wohl die Konsequenz. So ungefähr erlebten wir das von November bis Ende Dezember 2016, als ebenfalls ein Hochdruckgebiet das andere jagte und der Nebel wie ein Deckel die kalten Temperaturen im Flachland konservierte, während die Sonne die Luft in den Bergen so sehr erwärmte, dass nicht einmal die Schneekanonen auffahren konnten. Während Hochdruckgebiete im Sommer also vor allem für schöne und oftmals heisse Wetterverhältnisse sorgen, stehen sie im Winter hingegen für graue Verhältnisse. So bleibt also zu hoffen, dass sich die Grosswetterlage spätestens rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit wieder ändert. Für unsere spindeldürren Wiesen und Felder wäre Regen jedoch schon jetzt ein Segen.

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