Mättenwil-Brittnau und Balzenwil krönen die Saison mit einem Horngewinn

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Marco Roos (Mättenwil-Brittnau A) wurde glänzender Vierter. (Bild: René Wullschleger)

Dunkle Regenwolken und ein starker Gegenwind prägten beim Anhornussen des Eidgenössischen Hornusserfestes am Samstag die Szenerie. Diese «zächen» Bedingungen drückten dann massiv auf die Streichlängen und erschwerten im Ries auch das Abtun. Hinter Wichtrach A belegte Mättenwil-Brittnau mit 1113 Punkten den zweiten und Balzenwil A mit 1097 Punkten den vierten Zwischenrang. Ganz andere Bedingungen dann am Sonntag. Der Himmel war wolkenlos und was die Hornusser besonders lieben, der Wind hatte gekehrt und lieferte Unterstützung.

Mättenwil-Brittnau A zeigte insgesamt mit 2344 Punkten eine solide Mannschaftsleistung und dies reichte zum feinen zweiten Schlussrang. Im Ries hatte das «Roos-Team» allerdings zwei heikle Situationen zu überstehen. Daniel Leibundgut wehrte im Ausstich zwei Schüsse im Feld 6 bravourös ab. «Wir sind glücklich, das Horn gewonnen zu haben», erklärte Spielleiter Marco Roos, «insgesamt hornussten wir verhalten und nicht auf bestem Mättenwiler Niveau. Es wäre mehr möglich gewesen». Balzenwil A vermochte im Ausstich mit den vier Riesen von 299, 299, 295 und 307 Punkten den vierten Rang zu halten. «Wir schlugen durchzogen», so Adrian Uhlmann, «nicht alle Schläger brachten vier Streiche zusammen. Das Ziel war ein Horn und dies erreichten wir mit 2297 Schlagpunkten».

«Mooser» ohne lange Streiche

Auf Rang 13 (3. Stärkeklasse) reichte es Hintermoos-Reiden A mit 1948 Punkten nur zum Erinnerungspreis. Die «Mooser» blieben im Ries sauber, es fehlten aber die langen Streiche.

Feine Leistungen erreichten auch die Hornusser in der Einzelschlägerkonkurrenz. Marco Roos als bester Regionaler verpasste das Podest als Vierter nur um einen Punkt. «Im Anhornussen traf ich die vier Streiche optimal», sagte Marco Roos, «ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden». Mit Michael Aerni konnte ein weiterer Mättenwiler mit dem Silberkranz gekrönt werden. Mit seinem 14er-Streich im Anhornussen vergab Aerni noch einige Plätze. Auch die Balzenwiler hatten Grund zum Feiern. André Lanz (Balzenwil A) war mit 135 Punkten bester Nachwuchshornusser.

 

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