«Der Kanton Zofingen ist ein Vorbild für die Schweiz»

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Feierten die gemeinsame Fahrzeugbeschaffung: Reto Graber, Roman Stamm, Christiane Guyer, Claudia Brändle, Werner Rudin, Ruggero Zähringer, Fernando Volken, Peter Ruch und Chömi Hunziker (v. l.).ran

Die Feuerwehren Zofingen und Oftringen arbeiten schon seit längerer Zeit gut zusammen. Nun sind die beiden Organisationen aber noch einen Schritt weitergegangen: Sie haben zusammen zwei identische Fahrzeuge für die Verkehrsabteilungen gekauft. «Das macht sehr viel Sinn», sagt die ressortverantwortliche Stadträtin Christiane Guyer (Grüne). «So stehen alle Hilfsmittel in den beiden Fahrzeugen am gleichen Ort und vereinfachen die Zusammenarbeit bei Übungen und im Ernstfall zusätzlich.»

Dieser Doppelkauf war nicht von Anfang an so geplant, obwohl beide Feuerwehren Bedarf hatten. Beim Schlussabend der Werksfeuerwehr Siegfried kamen die Verantwortlichen der Organisationen aus Oftringen und Zofingen ins Gespräch. Der Funke sprang über und der Anfang war gemacht. Die gemeinsame Beschaffungskommission unter der Leitung von Ruggero Zähringer (Oftringen) und Reto Graber (Zofingen) nahm die Arbeit auf. «Die Vorstellungen mussten abgeglichen, die Innenausstattungen der Fahrzeuge geplant und auch Kompromisse eingegangen werden», sagt Oftringens Gemeinderat Werner Rudin (FDP) anlässlich der Übergabe der Fahrzeuge in der Halle der Stützpunktfeuerwehr Zofingen. «Nun haben wir für beide Feuerwehren die bestmögliche Lösung.»

Schweizer Topqualität
Den Zuschlag zur Herstellung der beiden Mercedes erhielt die Firma Brändle Fahrzeugbau, aus dem thurgauischen Wängi, nach der ordentlichen Submission. «Hier stimmen Qualität, Preis und Zusammenarbeit», sagt Stadträtin Guyer, «und natürlich schlug sich der Doppelkauf auch auf den Preis nieder.» Wie viel günstiger die Anschaffung kam, wollte niemand sagen, aber es macht «einen schönen Batzen aus».

Claudia Brändle, die zusammen mit zwei Mitarbeitern die Fahrzeuge überbrachte, zeigte sich tief beeindruckt von der Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren. «Der Kanton Zofingen ist ein Vorbild für die Schweiz», betonte sie und erntete dafür Applaus. Als Geschenk brachte sie erstmals zwei gegossene Glocken mit – für jede Feuerwehr eine – mit der Inschrift «Zusammenarbeit verbindet». Das sei zum einen ein Dank für die langjährige Zusammenarbeit, aber auch ein Leitspruch für die beiden Feuerwehren von Oftringen und Zofingen und allen andern Feuerwehren, die sich der vertiefteren Zusammenarbeit anschliessen möchten.

«Diese Zusammenarbeit zwischen Oftringen und Zofingen wird weitergehen», sagt Gemeinderat Werner Rudin, «und sie wird für die Zukunft wegweisend sein.» Die Übergabe der Fahrzeuge endete mit einem Essen. Ob bereits wieder ein neues Zusammenarbeitsprojekt geschmiedet wurde?

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