Wieder ein Reh in Aarburg gerissen - laut Jagdaufseher kein Einzelfall

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Bild: Leserreporter

Eine traurige Entdeckung machte am Dienstagmorgen ein Spaziergänger in Aarburg. Ein freilaufender Hund hat beim Naturschutzweiher «Tiefelach» hinter dem Friedhof Aarburg ein junges Reh gehetzt und gerissen. Das Tier starb noch an Ort und Stelle.

Der Jagdaufseher der Jagdgesellschaft Aarburg-Oftringen-Rothrist appelliert an die Hundehalter, ihre Tiere im Wald immer unmittelbar bei sich zu haben oder an die Leine zu nehmen.

Zwar besteht zurzeit keine Leinenpflicht (1. April bis 31. Juli) mehr, doch die Richtlinien für Hundehalter sind klar: Hunde sind im Kanton Aargau im Wald vom 1. April bis zum 31. Juli an der Leine zu führen. In der übrigen Zeit können Hunde auf Waldstrassen unter direkter Aufsicht auch ohne Leine geführt werden. Hunde, die beim Wildern angetroffen werden oder für Wildtiere eine unmittelbare Gefahr darstellen und nicht eingefangen werden können, können durch Mitglieder der Jagdgesellschaft sowie Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher abgeschossen werden.

Ob es sich in Aarburg um einen Ausreisserhund handelte oder ob die Besitzer in der Nähe waren, können weder der Jagdaufseher noch der Förster sagen. Jedenfalls hat sich niemand gemeldet. Ein Angriff eines Luchses kann ausgeschlossen werden.

«Der Hundebesitzer müsste festgestellt haben, dass sein Tier Blut an der Schnauze hat», sagt Förster Jörg Villiger, der selbst Hundebesitzer ist. Der Vorfall ist laut Jagdaufseher «leider kein Einzelfall». Immer wieder fallen freilaufende Hunde Wildtiere an.

Dass ein Hund entwischt, könne immer wieder passieren. Aber die Menge der Vorfälle lasse auf Fahrlässigkeit der Halter schliessen. Immer wieder muss der Jagdaufseher aufgeboten werden, der dann leidende Tiere erlöst und sie später auch entsorgen muss.

Förster Villiger ist nicht generell dagegen, Hunde laufen zu lassen – aber er bittet um Sensibilität auch ausserhalb der Setz- und Brutzeit: Halter sollten ihre Tiere immer in unmittelbar Nähe und im Blickfeld behalten, «denn wenn der Hund geht, ist es zu spät».

Zeugen des Vorfalls melden sich bei der Polizei oder beim Jagdaufseher Hans Eichelberger von der Jagdgesellschaft Aarburg-Oftringen-Rothrist.

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