Oberentfelden-Amstegs Frauen verpassen die Medaille knapp

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Andrea Gerber und ihren Mitspielerinnen vom STV Oberentfelden-Amsteg unterliefen beim Heim-Finalevent zu viele Flüchtigkeitsfehler. (Bild: Fabio Baranzini)

Es war alles angerichtet für ein tolles Faustballfest auf dem Fussballplatz Walke in Kölliken. Die Organisatoren des STV Oberentfelden hatten für das Final4-Turnier keine Mühen gescheut und einen tollen Center Court mit Zuschauertribünen, VIP-Lounge und verschiedenen Verpflegungsständen aufgebaut. Auch das Wetter spielte mit und zeigte sich von seiner besten Seite. Leider konnten die Oberentfelder Frauen nicht ganz reüssieren. Nachdem sie am Samstag ihr Halbfinalspiel gegen Jona nach einem starken Start mit 1:3 verloren hatten, massen sie sich im Bronzespiel mit der jungen Equipe aus Kreuzlingen. Obwohl die Oberentfelderinnen den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Durchgang zwei Satzbälle erspielen konnten, mussten sie den Startsatz mit 10:12 verloren geben.

Auch in der Folge blieb die Partie hart umkämpft und das Spielgeschehen wogte hin und her. Erst im entscheidenden fünften Satz beim Stand von 8:8 schafften es die Kreuzlingerinnen, sich leicht abzusetzen. Mit einem Ass schloss Sara Peterhans kurz darauf die Partie ab und die Oberentfelderinnen mussten sich auf heimischem Terrain mit dem undankbaren vierten Rang begnügen.

«Es ist sehr schade, dass wir an unserem Heim-Event keine Medaille gewinnen konnten. Das war ganz klar unser Ziel», sagte Trainer Christian Suter. «Die beiden Spiele am Final4-Turnier waren ein Spiegelbild unserer Saison. Wir hatten ganz starke Sätze drin, aber auch solche, in denen überhaupt nichts zusammengepasst hat. Am Ende hat schlicht die Konstanz gefehlt und wir hatten zu viele Flüchtigkeitsfehler drin.»

Positives Fazit
Trotz der knapp verpassten Medaille zog das Organisationskomitee des Final4-Turniers um Präsident Benjamin Kuhn ein durchwegs positives Fazit. «Wir haben versucht, für alle Beteiligten einen tollen Anlass auf die Beine zu stellen. Das ist uns ganz gut gelungen, denn wir haben von den Zuschauern und auch von den teilnehmenden Teams viel positives Feedback erhalten. Das freut uns natürlich sehr», sagte Kuhn. «Wir sind sehr zufrieden und hoffen, mit diesem Final4-Turnier einen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Sportart geleistet zu haben.»

Unter den zahlreichen Zuschauern am Finaltag waren auch Jörg Sennrich, Präsident des Aargauer Turnverbandes, und Regierungsrat Alex Hürzeler. Hürzeler, der selber auch Faustballer ist und in der Fricktaler Regionalmeisterschaft mitspielt. Hürzeler übergab die Preise an die Medaillengewinner.

Bei den Männern konnte Wigoltingen seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Mit einer starken Leistung im Endspiel setzten sie sich gegen Widnau mit 4:0 durch und feierten den dritten SM-Titel in Serie. Bronze sicherte sich Diepoldsau. Bei den Frauen ging der Schweizer-Meister-Titel einmal mehr an das Team aus Jona. Die Jonerinnen gewannen bereits ihren sechsten SM-Pokal in Folge und bleiben damit auf nationaler Ebene das Mass der Dinge. Sie setzten sich im Endspiel gegen Diepoldsau souverän mit 3:0 durch.

Nationalliga A, Final4-Turnier:
Kölliken. Männer. Halbfinals: Wigoltingen - Elgg-Ettenhausen 4:1. Diepoldsau - Widnau 1:4. – Um Platz 3: Elgg-Ettenhausen - Diepoldsau 2:4. – Final: Wigoltingen - Widnau 4:0.
Frauen. Halbfinals: Jona - Oberentfelden-Amsteg 3:1 (7:11, 11:7, 11:3, 11:5). Diepoldsau - Kreuzlingen 3:1. – Um Platz 3: Oberentfelden-Amsteg - Kreuzlingen 2:3 (10:12, 15:14, 5:11, 11:9, 9:11). – Final: Jona - Diepoldsau 3:0.

Auf-/Abstiegsrunde Nationalliga A/B:
Neuendorf - Rickenbach-Wilen 3:2. Rickenbach-Wilen - Staffelbach 3:1 (11:6, 11:9, 13:15, 11:3). Neuendorf - Staffelbach 3:0 (11:8, 11:6, 11:6). – Rangliste: 1. Neuendorf * 2/4. 2. Rickenbach-Wilen & 2/2. 3. Staffelbach 2/0. – * = Verbleib NLA, & = Aufstieg

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