Tarife für Taxifahrten werden verändert – für einige Kunden günstiger, für andere teurer

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Archivbild OT

Mit dem neuen Taxireglement, welches das Gemeindeparlament Ende Juni verabschiedet hat, werden die Taxikonzessionen neu befristet für fünf Jahre verteilt. Der Stadtrat hat nun auch das separate Gebührenreglement für konzessionierte Taxis angepasst, wie ein Auszug aus dem Protokoll zeigt.

 

Per 1. Januar 2019 gibt es einige Änderungen. Neu gibt es künftig keine Zonen mehr mit unterschiedlichen Maximaltarifen pro besetzten Kilometer. Bisher existierten tagsüber zudem drei unterschiedliche Tarife, dazu kam der separate Nachttarif. Tagsüber galt ein Tarif pro besetzten Kilometer innerhalb des erweiterten Stadtgebiets (Fr. 2.10), für Fahrten vom oder zum Standplatz am Bahnhof Olten (Fr. 3.40) oder für sogenannte Dreiecksfahrten, die weder am Standplatz beginnen noch dort enden (Fr. 3.90).

Neu gibt es nur noch einen einzigen Tagestarif, der vom Stadtrat pro Fahrt auf Fr. 3.60 festgelegt wurde. Das heisst: Fahrten, die von oder zu einem Standplatz führen, werden künftig 20 Rappen mehr kosten. Für Dreiecksfahrten zahlt der Taxikunde hingegen künftig 30 Rappen weniger. Die leere Hin- oder Rückfahrt vom Standplatz aus, welche dank der teuren Taxe bisher abgeholten war, müssen nun die Taxihalter selbst übernehmen.

Unternehmen sind «nicht glücklich»
Das kommt bei den alteingesessenen Firmen nicht gut an. Rolf Siegrist vom Aaretaxi sagt dazu: «Weil wir die Leerfahrten nicht mehr verrechnen können, fahren wir künftig schlechter.» Daher werde er die neu festgelegten Maximaltarife sicher ausnutzen. Auch Erika Bur vom gleichnamigen Unternehmen ist mit den neuen Tarifen «nicht glücklich», wie sie auf Anfrage sagt. «Die Tarife werden ungerechter und die Kunden für Fahrten vom Standplatz aus bestraft, weil sie künftig mehr zahlen müssen.» Sie wisse daher noch nicht, ob sie die neuen Maximaltarife voll ausnützen werde.

Der Nachttarif, der von 20 bis 6 Uhr gilt, wird leicht von Fr. 3.90 auf 4 Franken angehoben. Die Grundtaxe hingegen, die unabhängig vom besetzten Kilometer zu bezahlen ist, bleibt mit
7 Franken gleich wie bisher.

Die Stadtverwaltung hat vor der Revision der Tarife alle Taxihalter zu einer Konferenz eingeladen. Dort seien zwar die Mehrheit, aber nicht alle für die Vereinfachung der Tarifstruktur gewesen, sagt Franco Giori auf Anfrage. Der Leiter der Abteilung Ordnung und Sicherheit verweist auf den Umstand, dass die Kunden sowieso die verschiedenen Tagestarife nie zur Kenntnis genommen hätten. «Wir wollten die Tarife vereinfachen.»

Die Taxihalter hatten in der Vernehmlassung zudem höhere Vorschläge für den neuen Tages- und Nachttarif bei der Verwaltung eingereicht, als der Stadtrat nun festgelegt hat. Dazu heisst es im Stadtratsbeschluss, dass die heutigen Tarife durchschnittlich Fr. 3.40 betrügen und eine Erhöhung von über 10 Prozent somit nicht gerechtfertigt sei. Die letzte Tarifanpassung liegt zehn Jahre zurück.

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