Die SVP will den Ständerratssitz

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Adrian Amstutz, Wahlkampfleiter der SVP, trat in Reiden auf. Tina Steinmann

SVP-Kantonalpräsidentin Angela Lüthold liess die Katze bereits zu Beginn der Delegiertenversammlung in Reiden aus dem Sack: Der frei gewordene Ständeratssitz wird von der SVP angepeilt. Die SVP Kanton Luzern werde alles daransetzen, den längst fälligen und als stärkste Luzerner Partei bei den nationalen Wahlen 2015 verdienten Sitz in der kleinen Kammer zu erobern. Die Delegierten zeigten mit grossem Applaus ihre Kampfbereitschaft. Nicht die Abstimmungsvorlagen vom 23. September, sondern die Selbstbestimmungsinitiative «Schweizer Recht vor fremden Richtern» und die Wahlen 2019 standen im Fokus.

Wenn es in der Schweiz «gäbig» zu- und hergehe, dann brauche es die SVP nicht unbedingt. Wenn man aber den Schweizerinnen und Schweizern das Stimmrecht nehmen möchte, wenn das Schweizer Recht und die Bundesverfassung nicht mehr die obersten Gesetze seien, dann kämpfe nur eine Partei für die Werte der Schweiz. Wahlen könnten Missstände korrigieren, sagte Wahlkampfleiter Adrian Amstutz. Wählerinnen und Wähler könnten aber nur «die Richtigen» wählen, wenn es welche gebe. «Das Volk wird einmal mehr die Kraft haben, das Ruder rumzureissen!» Für die Schweiz zu kämpfen, sei nicht «gäbig», aber zwingend notwendig. Diese Aussage untermalte Amstutz mit einem Zitat von Alt Bundesrat Christoph Blocher. Bei den Wahlen 2019 sei man auf kantonaler und auf nationaler Ebene gefordert. Wenn man bei den Wahlen gewinnen wolle, könne man keine Halbheiten dulden. Zu viele bürgerliche Parlamentarier blinkten rechts und bögen links ab. Im Strassenverkehr nenne man diese Geisterfahrer, so Amstutz weiter. Neben den Kantonsrats- und Nationalratswahlen wünsche er den Luzernern auch für die Ständeratswahlen viel Engagement. Die Referenten der fünf Abstimmungsvorlagen mussten keine zusätzlichen Runden laufen. Auf Anfrage an Nationalrat Franz Grüter, ob er für eine Ständeratskandidatur zur Verfügung stehe, meinte er: «Ich müsste mir eine Kandidatur wirklich gut überlegen, denn die Arbeitsbelastung im Ständerat ist enorm. Und ich bin zurzeit auch wirtschaftlich sehr stark engagiert. Zudem konzentriere ich mich jetzt nicht auf meine politische Karriere, sondern darauf, dass unser Land auch in Zukunft selbstbestimmt sein kann.»

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