Ein Schulhaus für 16 Klassen und eine Dreifachturnhalle ist geplant

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Ansicht eines möglichen Schulhausneubaus im Kleinholz. Zur Orientierung: rechts im Bild das Fussballstadion Kleinholz, oberhalb der Schulhaussportfelder ist die Stadthalle angedeutet. (Bild: zvg)

In den vergangenen drei Schuljahren ist die Schülerzahl an der Schule Olten um 129 gestiegen. Setzt man voraus, dass diese Zunahme konstant ist, ist davon auszugehen, dass je nach Szenario an der Primarschule bis im Jahr 2030 zusätzliche 16 bis 24 Klassen geführt werden. Dafür reicht der aktuelle Schulraum nicht aus. Am 25. Januar hat das Parlament daher über den Standort für ein neues Schulhaus auf dem Areal neben der Stadthalle im Kleinholz entschieden.

Der neue Schulraum soll die pädagogische Arbeit in der Schule unterstützen, vielfältige Lehr- und Lernformen ermöglichen und flexibel angepasst werden können. Mit dem Bau des neuen Schulhauses sollen auch die notwendigen Räumlichkeiten für Tagesstrukturen auf der linken Aareseite realisiert werden. Die Fläche der Schulzimmer wurde auf 75 m2, die Fläche der Gruppenräume – jeweils ein Gruppenraum auf zwei Klassenzimmer – auf 37,5 m2 festgelegt. Zudem ist die Erstellung von drei Musikkojen für den integrierten Musikschulunterricht vor Ort vorgesehen.

Neue Dreifachhalle für Schule und Sportvereine
Für den Bedarf des neuen Schulhauses ist zudem eine Dreifachturnhalle erforderlich. Die im Kleinholz stehende Stadthalle ist nicht für den Turnunterricht konzipiert worden und für Kindergärten und Primarschulen nur bedingt geeignet. Der Stadtrat beantragt daher für die Fortsetzung der Planung den Bau einer neuen Dreifachturnhalle mit Fokus auf die schulische Nutzung; diese würde am Abend auch als Trainingshalle für Oltner Sportvereine zur Verfügung stehen. Für die Bedürfnisse der Sportvereine mietet sich die Stadt derzeit in der Giroud-Olma-Halle ein.

Für die Grösse des Schulhauses erachtet der Stadtrat 16 Klassen (4 Kindergärten und 12 Primarschulklassen) mit dem Zeithorizont 2030 als angemessen. Gemäss einer Machbarkeitsstudie ist eine spätere Erweiterung auf 24 Klassen vor Ort möglich. Die Investitionskosten werden mit einer Kostengenauigkeit von ±25% auf 19 Mio. Franken für das Schulgebäude, 10,2 Mio. Franken für die Dreifachturnhalle, 0,9 Mio. Franken für die Umgebungsarbeiten und 0,8 Mio. Franken für Ausstattung und Möblierung geschätzt. Zum gegebenen Zeitpunkt soll auch die Finanzierung via Public Private Partnership geprüft werden.

Projektwettbewerb geplant
Es ist vorgesehen, mit einem Projektwettbewerb Anfang kommendes Jahr die im vorliegenden Perimeter bestmögliche Lösung zu evaluieren, für die in rund einem Jahr dem Parlament ein Projektierungskredit unterbreitet werden soll. Der Neubau soll die bestehende ortsbauliche Quartierstruktur mit seiner Architektur und Materialisierung aufwerten. Weitere Stichwörter sind schonender Umgang mit der Ressource Boden, ein ökologisch nachhaltiges Projekt mit einem niedrigen Energiebedarf in Erstellung sowie Betrieb und Unterhalt, eine rationelle Bauweise und hohe Nutzungsflexibilität. (sko)

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