Fünf Räte im ersten Wahlgang gewählt

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Der Gemeinderat für die fusionierte Gemeinde Reitnau von links: Michel Strub (parteilos), Peter Hochuli (SVP), Katrin Burgherr (SVP), Uwe Matthiessen (FDP) und Markus Baumann (parteilos). Martin Zürcher

Viele haben mit einem zweiten Wahlgang gerechnet, um im Wahlkreis Reitnau den ab 1. Januar 2019 tätigen Gemeinderat bestimmen zu können. Ein zweiter Wahlgang ist jedoch nicht mehr nötig, die Stimmbürger haben ein klares Votum abgegeben: Dem ersten Gemeinderat der neuen Gemeinde Reitnau gehören Katrin Burgherr (SVP), Peter Hochuli (SVP) und Uwe Matthiessen (FDP) an. Nicht mehr in den Gemeinderat geschafft haben es der amtierende Vizeammann Rolf Trösch (parteilos) sowie Herbert Fischer (parteilos). Beide sind seit 2013 im Rat, hatten nun aber gegen die beiden neuen Gemeinderäte, die erst dieses Jahr ihre Arbeit aufgenommen hatten, keine Chance. Rolf Trösch hat zwar das absolute Mehr von 194 Stimmen erreicht, er hat aber 50 Stimmen weniger erhalten als der drittplatzierte Uwe Matthiessen. Im Wahlkreis Reitnau haben alle fünf bisherigen Gemeinderäte kandidiert, es gab aber nur drei Sitze zu vergeben.

Nach Bekanntgabe des Wahlresultats trafen sich die gewählten Gemeinderäte des Wahlkreises Attelwil und des Wahlkreises Reitnau auf der Kanzlei in Reitnau. «Ich freue mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge über das Ergebnis dieser Wahl», sagt Katrin Burgherr. Sie hat mit 327 Stimmen im Wahlkreis Reitnau klar das beste Resultat erzielt. Seit Anfang Jahr ist sie Frau Gemeindeammann von Reitnau und hat Ambitionen, auch die fusionierte Gemeinde als Ammann in die Zukunft zu führen. «Wir haben immer gewusst, dass dieser Moment kommen wird und wir uns von zwei Mitgliedern unseres Reitnauer Gremiums trennen müssen. Nun schauen wir vorwärts. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat.»

Uwe Matthiessen und Peter Hochuli haben erst zu Beginn des Jahres ihre Arbeit im Gemeinderat Reitnau aufgenommen. «Ich bin den Stimmbürgern dankbar, dass sie mir nochmals das Vertrauen geschenkt haben», sagt Uwe Matthiessen und äussert sich positiv, dass er die im Zusammenhang mit der Fusion aufgegleisten Themen zu Ende führen kann. «Ich bin froh, dass ich nun nicht schon nach einem Jahr aufhören muss, sondern die ganze Strecke mitmachen kann.» Peter Hochuli zeigte sich nach Bekanntgabe des Wahlresultats erleichtert. «Ich habe eine riesige Freude», meinte er. Er war bereits zwischen 2002 und 2014 im Gemeinderat von Reitnau und hat diesen Januar den Wiedereinstieg gewagt.

Der einzige Neue im Gemeinderat ist Michel Strub. Er besetzt einen der beiden Sitze für den Wahlkreis Attelwil. Er freute sich über das Wahlresultat und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat. «Ich hoffe, dass wir nun eine grössere Gemeinde bekommen, in der es keine Rolle mehr spielt, woher man kommt», meinte er. Markus Baumann besetzt den anderen Attelwiler Gemeinderatssitz. Er bringt fast neun Jahre Erfahrung mit. «Die Gemeindefusion und auch die Zusammenarbeit im Gemeinderat wird uns gelingen. Davon bin ich überzeugt», sagt er nach der Wahl und verspricht, dass er auch die Anliegen der Attelwiler Bevölkerung bei seiner Arbeit berücksichtigen wird.

Lesen Sie auch den Kommentar von Lilly-Anne Brugger

Wahlen für die neue Gemeinde Reitnau

Gemeinderat

Wahlkreis Reitnau

Katrin Burgherr, 327 Stimmen

Peter Hochuli, 260 Stimmen

Uwe Matthiessen, 245 Stimmen

nicht gewählt:

Rolf Trösch, 195 Stimmen

Herbert Fischer, 126 Stimmen

Vereinzelt gültig, 10 Stimmen

Absolutes Mehr: 194 Stimmen

Wahlbeteiligung: 48,1 Prozent

 

Gemeinderat

Wahlkreis Attelwil

Markus Baumann, 84 Stimmen

Michel Strub, 72 Stimmen

nicht gewählt:

Roger Lehner, 13 Stimmen

Vereinzelt gültig, 18 Stimmen

Absolutes Mehr: 47 Stimmen

Wahlbeteiligung: 44,8 Prozent

 

Steuerkommission

Bruno Lehmann, 427 Stimmen

Thomas Hochuli, 381 Stimmen

Peter Ziegler, 356 Stimmen

nicht gewählt:

Samuel Morgenthaler, 145 Stimmen

Absolutes Mehr: 221 Stimmen

Wahlbeteiligung: 45,3 Prozent

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