Den höchsten Leerwohnungsbestand im unteren Wiggertal weist Reiden auf

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Die obigen Zahlen sind mit den Zahlen des Einzugsgebietes nicht identisch. Schötz, Pfaffnau und Roggliswil werden zu anderen Regionen gezählt. Montage: Marco Nützi/Foto: André Widmer
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Mit einem Leerwohnungsbestand von 2,27 Prozent verfügt das Gebiet Unteres Wiggertal in der jüngsten Erhebung von Lustat Statistik Luzern über den höchsten Wert im Vergleich mit anderen Regionen des Kantons. In den per Juni dieses Jahres erhobenen Zahlen sind sowohl Einfamilienhäuser als auch Mietwohnungen registriert. Nach dem Wiggertal folgen die Analyseregionen Agglomerationskern (1,94 Prozent), Rooterberg/Rigi (1,80), Michelsamt/Surental (1,78) und Willisau (1,72). Weit unter dem kantonalen Mittel von 1,44 Prozent liegt Rottal-Wolhusen mit 0,58 Prozent. In absoluten Zahlen standen am 1. Juni im Kanton Luzern total 2814 Wohnungen leer, das sind 636 mehr als im Vorjahr. Ein Teil des Anstiegs ist gemäss Lustat erhebungsmethodischen Gründen zuzurechnen. Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen standen am häufigsten frei.

Trotz der teilweisen Begründung infolge der Methodik: Fakt ist aber auch, dass in den vergangenen Jahren im Luzerner Wiggertal viel gebaut worden ist. Insofern erstaunt es auch nicht, dass nach der starken Bautätigkeit in Pfaffnau der Leerwohnungsbestand zumindest in dieser Gemeinde wieder rückläufig sind. Und früher in diesem Jahr, im Vorfeld der Initiative «Zahlbares Wohnen für alle», bestätigten auch Immobilienfachleute aus der Region gegenüber dieser Zeitung, dass Leerbestände vorhanden seien. Man könne durch die Gemeinden fahren und an Häusern «zu vermieten» lesen, wurde bestätigt. Bei Neubauwohnungen sei Vermarktung gefordert.

Reiden: über 4 Prozent leer
Im Gemeindevergleich verfügte Reiden per Juni mit knapp über 4 Prozent über den höchsten Leerwohnungsbestand in der Analyseregion Unteres Wiggertal. Im Kanton Luzern verzeichneten Greppen (6,92 Prozent) und Büron (6,32 Prozent) die höchsten Werte.

Im langjährigen Vergleich standen anzahlmässig nur in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre ähnlich viele Wohnungen leer. 1998 waren es 2660 Wohnungen, wobei der Anteil der Einfamilienhäuser deutlich höher lag als heute.

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