Gibt es für die «Festhütte Altstadt» eigentlich eine stadträtliche Strategie?

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Das Vespa-Treffen ist einer von vielen neuen Anlässen in der Altstadt. Archiv/Philip Schick
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«Gewerbetreibende fühlen sich machtlos dem Stadtrat ausgeliefert, wenn es um die Bewilligung von Events in der Altstadt geht.» Maja Freiermuth, Co-Fraktionsvorsitzende der FDP Zofingen im Einwohnerrat.

Festivitäten und Anlässe haben in der Zofinger Altstadt Tradition. Teils eine lange, wie Kinderfest und Zapfenstreich, Wochen- und Monatsmarkt – oder eine eher kürzere wie Bio Marché, Weihnachtsmarkt und New Orleans Meets Zofingen. «Hinzu kommen vermehrt einmalige Veranstaltungen, welche den Bewohnern und Gewerbetreibenden viel Verständnis und Geduld abverlangen», sagt Maja Freiermuth, Co-Fraktionsvorsitzende der FDP Zofingen im Einwohnerrat. So führte dieses Jahr der Powerman neu durch die Altstadt. Geht es nach dessen OK-Präsidenten Stefan Ruf, soll das in Zukunft so bleiben. Auch wenn der eine oder andere Athlet das Kopfsteinpflaster als Laufstrecke nicht toll gefunden hat – die Passage der Altstadt sorge im Publikum für Stimmung. Wenig von dieser Stimmung war in der Fragestunde der letzten Einwohnerratssitzung zu spüren. So wurde beispielsweise moniert, dass lange nach der Veranstaltung Altstadtgassen noch immer mit einem Fahrverbot belegt waren.

Hosenlupf auf dem Thutplatz
Zu einem Hosenlupf zwischen Stadtrat und Betroffenen scheint das Kantonale Schwingfest 2019 zu werden, das auf dem Thutplatz stattfinden soll. «Nach der Infoveranstaltung zum Anlass fühlten sich diverse Gewerbetreibende machtlos dem Stadtrat ausgeliefert, wenn es um die Bewilligung von Events in der Altstadt geht», sagt Freiermuth. Zwei Tage Schwingfest bedeuten für die Anrainer zehn Tage Sperrung des Thutplatzes.

In der öffentlichen Diskussion manifestieren sich zwei Standpunkte, stellt Freiermuth fest: «Die einen finden, der Bogen sei überspannt, die andern meinen, Anlässe machen Zofingen interessant und attraktiv.» In ihrer Interpellation will Freiermuth vom Stadtrat wissen, ob er bei der Bewilligung von Anlässen in der Altstadt über eine Strategie verfügt. Welche Auflagen erhalten die Organisatoren bezüglich Kommunikation mit den ansässigen Gewerbetreibenden und Anwohnern? «Sind in Zukunft» – fragt Freiermuth – «vermehrt Einzelanlässe erwünscht und geplant? Wo sieht der Stadtrat das Potenzial der Altstadt als Beherbergungsort grosser Anlässe als ausgeschöpft?»

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