Die Jodler weckten am Heimatabend besinnliche Gefühle

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Mit dem «Steimandli-Jutz» setzte der Jodlerklub Safenwil-Walterswil den perfekten Schlusspunkt. Martin Zürcher
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Markus und Petra Zihlmann als Duett, begleitet von Pius Renggli. (tiz)
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Zum 20. Heimatobe wurde das Theaterstück «De Häfelibrönner vo Bätziwil» erfolgreich mit den Jodelliedern zu einem Singspiel verwoben. (tiz)

Die Jodler vom Jodlerklub Safenwil-Walterswil hatten sich für den 20. Heimatobe unter der Leitung des Oftringers Rolf Meier etwas Besonderes einfallen lassen: Das Theaterstück «De Häfelibrönner vo Bätziwil» von Josef Brun und die verschiedenen Lieder der Jodler, wurden vom Dirigenten kurzerhand zu einem Singspiel geformt. «Zugegeben, es war gar nicht so einfach, alle Fäden in der Hand zu haben und immer die entsprechenden Lieder zu finden. Sie mussten ja jeweils zu einer bestimmten Spielszene im Theater passen», sagte der Jubilar Rolf Meier, der neben dem Dirigenten-Job auch gleich noch als Regisseur amtete. Seit vergangenem Juni wurde viel geprobt, manchmal auch zwei Mal in der Woche.

Ein ganz besonderes Schlitzohr

Es war ein richtigegehender Lachmarathon, den das Publikum beim Theaterspiel absolvierte. Im Stück ging es um Heiri Schlatter, den «Häfelibrönner», der sein Handwerk verstand, wären da nur nicht diese Steuern. Er lieferte feinstes gebranntes Wasser zu günstigen Preisen, selbst der Pfarrer gehörte zu seiner Kundschaft. Heiri war aber auch auf der Suche nach einer Frau. Als die beiden von der Heiratsvermittlerin Rosa Schmucki vorgeschlagenen Frauen zur selben Zeit auf dem Hof auftauchten, ging die Post ab. Nella Hübscher, die Witfrau, und Uschi Engel, die Jungfer, sorgten mit ihrem Zickenterror für beste Unterhaltung. Dazu kamen auch noch der Nachbar Hugo Mattli, der schon lange ein Auge auf Heiris Hof geworfen hatte, und die beiden Steuervögte, die sich in die Töchter von Heiri verliebt hatten. Am Ende brachten sie Heiri wegen Steuerhinterziehung ein Jahr in den Knast.

Es tat richtig gut, dass die Jodler mit ihren schönen Liedern zwischendurch dafür sorgten, dass die Gäste wieder etwas «herunterfahren» und sich vom vielen Lachen etwas erholen konnten. Lieder wie «Dr Chybig Hans» von Matthias Zogg oder das wunderschöne «Da cha nur Liebi si» von Ueli Zahnd und viele andere, sorgten beim Publikum für viele heimatliche Gefühle. Mit dem «Steimandli-Jutz» aus der Feder von André von Moos setzte der Jodlerklub Safenwil-Walterswil den perfekten Schlusspunkt. Und das Schwyzerörgeliquartett Tossenklänge aus dem Entlebuch sorgte für den richtigen Rahmen, um gemütlich zusammenzusitzen.

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