Extrarunden für Langenthal und Olten mit unterschiedlich erfolgreichem Ausgang

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Die Langenthaler und die Oltner vergaben diverse Chancen. (Bild: ryl)

Wer mit dem Feuer spielt, der verbrennt sich irgendwann mal die Finger. Kamen die Oltner am Dienstag beim 4:3 nach Verlängerung gegen Thurgau noch unbeschadet davon, so endete der Ausflug nach Visp mit einer Niederlage. Beinahe wäre es dem EHCO auch in diesem Spiel gelungen, eine durchwachsene Darbietung in einen Sieg umzuwandeln. Aber diesmal strapazierten die Powermäuse das Glück etwas zu sehr. Und so kassierten sie in der vierten Minute der Verlängerung den entscheidenden Gegentreffer durch Tomas Dolana, der Oltens Schlussmann Simon Rytz mit einem satten Schuss bezwang. 

Langenthal verlor beim 3:2 nach Penaltyschiessen gegen Zug erneut gegen ein Farmteam Punkte, aber wenigstens nicht die Partie. Vor der Saison haben Trainer Per Hånberg und Sportchef Noël Guyaz eine Systemanpassung versprochen. Mehr Offensivpower, mehr Forechecking und mehr Energie. Nach sechs Meisterschafts- und einem Cupspiel ist davon nichts zu sehen. Der SCL ist nach vorne harmlos. Die erste Linie ist inexistent und deren Ausländer Kim Karlsson und Brent Kelly haben gemeinsam (!) 0,67 Punkte pro Spiel gesammelt – der Alljahres-Schnitt von Kelly ist mit 1,36 Punkten pro Partie doppelt so hoch. Daneben kann einzig die vierte Linie mit den jungen Spielern Robin Nyffeler, Luca Wyss, Tom Gerber und hin und wieder Silvan Hess ihre Erwartungen erfüllen, gerade diese wird von Hånberg aber selten eingesetzt. Defensiv kassieren die Langenthaler zwar nicht zu viele Tore, von den Verteidigern kommt nach vorne aber ebenso wenig wie von den Stürmern. Ausgenommen von einzelnen wie Nico Dünner, Tom Gerber und Dario Kummer sind die Akteure der Langenthaler meilenweit von ihren Top-Leistungen entfernt, wirklich überzeugen kann lediglich SCL-Tigers-Verteidiger Flurin Randegger. Noël Guyaz reagiert damit konfrontiert jedoch gelassen. «Wir sind dauernd im gegnerischen Drittel, schiessen viel, aber bringen die Scheibe nicht aufs Tor», so der Sportchef. Auch, dass die Verpflichtung von Kim Karlsson ein Fehlentscheid war, lässt der Sportchef nach nur sechs Spielen nicht gelten. Bisher hätten viele Spieler ihr Leistungsmaximum noch nicht erreicht. Gegen Zug überzeugten die Langenthaler einzig im Penaltyschiessen.

Mehr zu den Partien lesen Sie in der Printausgabe vom Samstag.

Langenthal – EVZ Academy 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.P.
Schoren. – 1932 Zuschauer. – SR: Boverio/Fabre, Haag/Nater. – Tore: 30. Tschannen (Müller) 1:0. 36. Auriemma (Kläy) 1:1. 56. Volejnicek (Maurer/Ausschluss Randegger) 1:2. 58. Randegger (Müller, Andersons/Ausschluss Elsener) 2:2. – Penaltyschiessen: Zug beginnt. De Nisco, Wüthrich hält 2:2. Randegger, trifft, 3:2. Bougro, Wüthrich hält, 3:2. Kelly, trifft, 4:2. Döpfner, Wüthrich hält, 4:2. Tschannen, trifft, 5:2. – Strafen: 3mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minunten (Leblanc) gegen Langenthal. 7-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Oehen) gegen Zug.
Langenthal: Wüthrich Philip; Randegger, Maret; Müller, Pienitz; Rytz, Christen; Scheidegger; Tschannen, Karlsson, Kelly; Andersons, Dünner, Kummer; Sterchi, Dal Pian, Leblanc; Wyss, Nyffeler, Gerber; Hess.
EVZ Academy: Zaetta; Elsener, Wüthrich Dario; Stampfli, Oejdemark; Maurer, Capaul; Eugster, Auriemma; Cavalleri, Walz, Bougro; De Nisco, Kläy, Langenegger; Oehen, Lust, Volejnicek; Döpfner, Rudolf, Lanz.
Bemerkungen: Langenthal ohne Campbell, Mathis, Henauer (alle verletzt) und Kiener (überzählig). Zug ohne Leuenberger, Haberstich, Stadler, Zehnder, Aeschlimann (alle NLA), Schleiss und Fohrler (beide verletzt). 49. Pfostenschuss Bougro.


Visp - Olten 4:3 (1:1, 1:0, 1:2, 1:0) n.V.
Litternahalle. – 2890 Zuschauer. - SR Gäumann/Ströbel, Cattaneo/Kehrli. - Tore: 9. Grossniklaus (Eigenmann, Ulmer/Ausschluss Haueter) 0:1. 19. Steiner (van Guilder, Sturny) 1:1. 33. Sturny (van Guilder, Kissel/Ausschluss Bagnoud) 2:1. 47. Barbero (Schirjajew) 2:2. 49. Schirjajew (Haas, Schwarzenbach/Ausschluss Lory) 2:3. 53. Achermann (Sturny) 3:3. 64. (63:34) Dolana (Ritz) 4:3. - Strafen: 6-mal 2 plus 10 Minuten (Haueter) gegen Visp, 7-mal 2 plus 5 Minuten (Bagnoud) plus Spieldauer (Bagnoud) gegen Olten.
Visp: Lory; Camperchioli, Nater; Lindemann, Wiedmer; Steiner, Brantschen; Schüpbach, Haueter; Kissel, Van Guilder, Sturny; Fogstad, Hofstetter, Fellay; Dolana, Achermann, Furrer; Burgener, Ritz, Zwissler.
Olten: Rytz; Lüthi, Bucher; Bagnoud, Eigenmann; Grossniklaus, Rouiller; Barbero, Heughebaert; Haas, Schirjajew, Truttmann; Schneuwly, Hohmann, Gervais; Horansky, Rexha, Ulmer; Schwarzenbach, Mäder, Vodoz.
Bemerkungen: Visp ohne Altorfer, Brügger, Valenza und Heynen (alle verletzt). Olten ohne Mischler, Muller, Zanatta, Wyss und Huber (alle verletzt), Roland und Colin Gerber (bei ihren NL-Teams). 45. Timeout Visp.

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