Kanton will Waldweg im mittleren Mühlethal teilweise räumen

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Blockiert: Gefallene Buchen versperren diesen Waldweg im Mühlethal. (zVg)

Am 3. Januar fegte Sturm Burglind übers Land und richtete grosse Schäden im Aargauer Staatswald an – auch auf dem Gebiet der Stadt Zofingen.

Nach wie vor ist eine rund 200 Meter lange Waldstrasse im Bereich der Jhco Elastic AG mit rund 20 umgestürzten Bäumen blockiert und total unpassierbar. «Dieser Weg ist aber für die Bewohner des mittleren Mühlethals von grosser Wichtigkeit», schrieb der Zofinger alt Stadtrat Bernhard Schmutz vor ein paar Wochen in einem Leserbrief in dieser Zeitung. Er sei die kürzeste Verbindung zum Naherholungsgebiet Vita-Parcours/Buchebene/Brunngraben/Heitern.

Initiative Bewohner hätten zwar notgedrungen einen Bypass-Trampelpfad gebaut. «Dieser ist aber für ältere und invalide Menschen und Kinderwagen nicht begehbar beziehungsweise befahrbar, da er zu steil ist. Ausserdem versumpft er bei Regenwetter sowie im Winter und wird vielfach durch Pferde und Biker beschädigt.»

Zahlreiche Anwohner haben deshalb Unterschriften gesammelt und ein Gesuch an den zuständigen Regierungsrat Stephan Attiger eingereicht. Sie baten ihn, den Zugang zum Naherholungsgebiet zu deblockieren oder eine brauchbare Alternative anzubieten.

Für Kinderwagen unpassierbar?

Inzwischen liegt die Antwort auf das Anliegen der Petitionäre um Bernhard Schmutz vor. «Mit ihrem Gesuch dokumentieren Sie, dass dieser Weg für die Bewohnerinnen und Bewohner des mittleren Mühlethals wichtig ist», schreibt Regierungsrat Attiger in seinem Brief. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass der durch die umgekippten Buchen blockierte Weg «für die Bewirtschaftung des Staatswaldes nicht mehr benötigt wird». Vorgesehen sei deshalb eine «partielle Öffnung» des versperrten Waldwegs. «Dieser soll in den nächsten Wochen für Fussgänger wieder passierbar gemacht werden», so Attiger weiter. «Von der Wiederherstellung (...) im bisherigen Ausbaustandard (Befahrbarkeit für Kinderwagen) werden wir jedoch nicht zuletzt aus Kostengründen absehen.» Bernhard Schmutz ist mit der Antwort dennoch «grösstenteils zufrieden», wie er sagt. Er hofft, dass es dann trotzdem wieder möglich sein wird, den Weg mit geländegängigen Kinderwagen zu befahren.

Dass er die Initiative ergriffen habe, sei gut: «Hätte ich nichts unternommen, wäre wohl nichts passiert.» 

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