Hornkuh muss nicht gefördert werden

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Zum Artikel «Kampf ums Kuhhorn» in der Ausgabe vom 12. Oktober.

Kühe mit Hörnern bringen gewisse Risiken mit sich. Die Verletzungsgefahr für die Tiere untereinander, aber auch zwischen Mensch und Tier ist erheblich grösser. Ich finde, die Hornkuh muss nicht gefördert werden, da es schlussendlich die Entscheidung des einzelnen Bauern ist, ob er dieses Risiko auf sich nehmen will oder nicht.

Dazu kommen die optimalen Haltungsbedingungen, welche, wie die meisten wissen, Freilaufställe sind. Wie Thomas de Courten bereits im Artikel erwähnt hat, wurde vor kurzem erst noch dafür propagiert, dass alle Kühe in Freilaufställen gehalten werden sollten, weil es für sie am artgerechtesten ist. Da bin ich übrigens derselben Meinung. Für Halter von Hornkühen kann dies allerdings durchaus problematisch werden. Es könnte sogar passieren, dass der Anbinde-Haltung ein Aufschwung verliehen wird, da der Bauer bei der Arbeit mit den Tieren sonst einem zu grossen Risiko ausgesetzt ist. Da kommt dann wiederum der Tierschutz ins Spiel. Die Frage ist hier, ob eine artgerechte Haltung für Hornkühe überhaupt möglich, bzw. umsetzbar ist. Man bemerke hier, dass die Initiative lediglich der Förderung von Hornkühen dient. Das heisst, Bauern bekommen Geld, wenn sie ihren Kühen die Hörner lassen. Schlussendlich ist es aber immer noch jedem freigestellt, ob er seine Kühe mit oder ohne Hörner halten will. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass noch ein neues Gesetz überflüssig ist. Ich bin eine Schülerin und mit 17 Jahren leider noch zu jung zum Abstimmen. Wäre ich jedoch alt genug, würde ich «Nein» stimmen.

Simona Baumann, Zofingen

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