In Mehlsecken soll es bald Saatgutsäcke geben

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Auf der Dörflimatte in Mehlsecken (Reiden) will die Landi Luzern-West ein 1200 Quadratmeter grosses Agrarzentrum bauen. Ronnie Zumbühl

In Reiden sollen schon bald Produkte wie Minex und Strukto Plus zu kaufen sein. Das sind weder neue Zahngel- noch neue Treibstoffmischungen für Benzinfahrzeuge. So lauten Nahrungsmittel für Kühe und sind Spezialitäten der Landi Luzern-West, wie es in der aktuellsten Ausgabe ihres Mitteilungsorgans heisst.

Eine genauere Erklärung der Begriffe ist für diesen Artikel nicht relevant, und Berater der Landi können sie viel besser erklären. Wichtiger ist: die Landi Luzern-West will die Produkte und das dazugehörige Wissen künftig in Reiden anbieten. Deshalb segnete die Genossenschaft im Frühling einen Investitionskredit von 2,4 Millionen Franken ab. Und deshalb liegt bei der Gemeinde Reiden zurzeit ein Baugesuch für ein neues Agrarzentrum in Mehlsecken auf.

14 Meter hoher Holzbau

Auf der Dörflimatte soll nämlich neben des bestehenden Landi-Verkaufsladens ein sogenanntes AGRAR-Kompetenzzentrum zu stehen kommen. Geplant ist ein 1200 Quadratmeter grosser Holzbau, der eine Höhe von 14 Metern erreicht. Er besteht zum grössten Teil aus Hochregallager und Büros für die Beratung.

Zurzeit können Bäuerinnen und Bauern ihr gewünschtes Futtermittel und Saatgut in Pfaffnau und Dagmersellen abholen. Die Landi will die Standorte zusammenführen und damit Betriebsabläufe optimieren. «Damit errichten wir einen zeitgemässen Bau», sagt Peter Lütolf, Geschäftsführer der Landi Luzern-West. Und Reiden liege zentral zwischen den beiden bisherigen Standorten. Diese seien zudem in den letzten Jahren zu klein geworden, sagt Lütolf. «Wir konnten unseren Kunden aus Platzgründen teilweise nicht alle Produkte auf einmal anbieten.» So sei es auch zu Lieferengpässen gekommen. Der neue Standort sei ein wenig grösser als die bisherigen Standorte zusammen. Da Bauernbetriebe in der Region tendenziell grösser geworden seien, würden auch sie wachsen, erklärt Lütolf. Personell soll es ebenfalls eine Aufstockung geben. Damit erhalte die Produkte-Beratung einen höheren Stellenwert. Vergleichbare Agrarzentren gibt es bereits in Willisau und Ruswil. Mit dem neuen Standort soll ferner auch der Bereich Pflanzenbau ausgebaut werden, sagt Lütolf. Damit sind vor allem Düngemittel, Sämerei- und Saatgut sowie Pflanzenschutzmittel gemeint.

Erweiterung der Ladenfläche

Die Landi rechnet mit einer Bauzeit von einem halben Jahr und will in rund einem Jahr das neue Agrarzentrum beziehen. Sobald dieses in Betrieb sein wird, sollen die bisherigen Standorte aufgegeben werden: In Pfaffnau würde die Landi das Mietverhältnis kündigen. Der Standort Dagmersellen würde nur noch als Getreidesammelstelle genutzt. Ebenfalls miteingezogen in das Baugesuch, das noch bis 5. November in der Gemeinde Reiden aufliegt, ist die Erweiterung der Ladenfläche des bestehenden Gebäudes auf der Dörflimatte 1 in Mehlsecken. «Der Laden läuft sehr gut», sagt Lütolf. Mit der Erweiterung, die noch nicht genau datiert werden kann, will die Landi den sogenannten Grünbereich ausbauen.

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