Eine musikalische Weltreise mit dem Frauenchor Strengelbach

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Die Übersetzungen der Liedtexte in andere Sprachen wurden in passender Art vorgetragen. So wurde beispielsweise Japan präsentiert. H.B.

«Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen»: Ob sich wohl der Strengelbacher Frauenchor und seine Dirigentin diesen Spruch zum Thema gewählt hatten, ist nicht sicher. Aber dass die grosse Besucherzahl begeistert war nach den Darbietungen im Kirchgemeindehaus und viele etwas erzählen können, ist eine Tatsache.

Die Einladung unter dem Titel «Musikalische Weltreise mit Gepäck» an diesem ersten kühlen Sonntag tönte bereits erfolgsversprechend. Zusätzlich mussten Tische und Stühle herbeigeschafft werden, um alle Besucher zu platzieren. Eine überaus spannende Reiseroute war geplant, mit Lied-Beiträgen ganz unterschiedlicher Art. In drei Blöcke aufgeteilt, wurde der Gesang immer wieder unterbrochen mit «Zwischenlandungen zum Ein- und Aussteigen». Dieser Teil bot Gelegenheit, sich am reichen Kuchenbuffet zu bedienen und auch eine Getränke-Auswahl liess keine Wünsche offen. Der Frauenturnverein Strengelbach war zuständig für den tollen Service.

Lieder aus aller Welt

Nachdem der Chor sich aus dem Saal auf die Bühne bewegte mit dem Empfangslied «Intrada» und einem Abschied in der Schweiz, konnte man sich noch mit Essen und Getränken eindecken. Dann aber ging es zügig los mit einem ersten Halt in Mazedonien. Weiter ging die Reise über Ungarn, Griechenland bis nach Finnland. Eindrücklich war es auch, dass die einzelnen Lieder von den verschiedenen Chormitgliedern vorgestellt und mit Übersetzungen dargebracht wurden. Nach einem weiteren Zwischenhalt waren die nächsten Ziele Russland, Japan und Südafrika. Die einzelnen Blöcke wurden jeweils von der Reiseleiterin (Dirigentin) Ulrika Mészáros mit einem imposanten Gongschlag eingeläutet. Das Gitarrenduo Luis Peloso und Michael Seidt sorgte ebenfalls für Abwechslung mit Zwischen-Spielen und zum Teil auch als Begleiter des Chores. Im dritten Teil wurden die Besucherinnen und Besucher mitgenommen nach Peru mit dem eindrücklichen und bekannten Lied «El condor pasa», das in Inka-Original-Sprache gesungen wurde. Und auch hier gab es eine Übersetzung in Deutsch. Über die USA – mit «Java Jive» mit Text und Musik von Milton Drake, ging es weiter nach Spanien. Das Volkslied «El Vito» begeisterte einmal mehr. In der Schweiz angekommen, intonierte der Chor ein Urner Tanzlied unter dem Titel «Meiteli, wenn du witt go tanze» und liess damit alle wieder daheim ankommen, sowohl Chor und Publikum. Viel Applaus und ein letztes Lied für die Heimreise – unter dem Titel «Irish Blessing» – rundeten den schönen Nachmittag stilvoll ab.

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