Premiere des Töffli-Films «25 km/h»: Lebensgeschichte mit Tiefgang

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Obwohl die Töffli-Saison schon zu Ende ist, reisten 80 Personen mit ihren Sackgeldverdunstern nach Oftringen ins youcinema an die Filmpremiere von «25 km/h». TIZ
Daniela Tschan (23), Mümliswil: «Ich bin dank meinem Freund in die Töffli-Szene reingerutscht. Noch bin ich nicht eine Eingefleischte, aber es macht Spass. Ich freue mich jetzt auf den Film und die Bratwurst danach.»
Mike Uebersax (15) Glashütten: «Mein Vater ist ein aktiver Töfflibueb. Ich finde es eine coole Sache, selbst am Töffli herumzuschrauben. Es macht Spass und am Ende sieht man, was man gemacht hat.»
Marco Ristic (46), Oftringen: «Vor 15 Jahren konnte ich diesen ‹Moor› mit Jahrgang 62 kaufen. Den Motor, die Bremsen und das Licht habe ich restauriert. Ansonsten ist mein Töffli im Originalzustand und darauf bin ich besonders stolz.»
Andrea Hofer (32), Zofingen: «Die Szene finde ich gut, lustig und man lernt viele gute Leute kennen. Ich durfte mit dem Töffli meines Freundes herfahren. Mich stört einzig, dass mir nach längeren Fahrten immer der A…. weh tut.»
Dülek Taner (51), Olten: «Meine Leidenschaft sind die in der Schweiz gebauten Alpa Choppers. Ich kenne die hinterste und letzte Schraube dieser Mofas. Ich setze alles daran, die wenigen Exemplare zu erhalten.»

Eigentlich war es am Samstag nicht wirklich richtiges Töffli-Wetter. Trotzdem holten gegen 80 begeisterte Töfflibuebe und -meitli ihre Perlen aus dem Winterschlaf und machten sich in Gruppen auf den Weg ins youcinema nach Oftringen. Dort führten sie sich gemeinsam den neuen Kultfilm «25 km/h» zu Gemüte.

Das Treffen organisiert hatten Chris Faltin von den «Töfflibuebe Suhr» und Thomas Ruf vom Töffli-GP Mittelland. Angemeldet waren 55 Personen. «Als die Töfflis so nach und nach auf dem Parkplatz einfuhren, merkten wir aber schnell, dass es einige mehr sein werden», freute sich Thomas Ruf.

Der Film über die Geschichte der zwei ungleichen Brüder bewegt. Die Träume, die sie als Buben hatten, waren verschwunden. 30 Jahre hatten sich Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) nicht mehr gesehen. Als Christian dann auch noch zu spät zur Beerdigung ihres Vaters auftauchte, gab es am Grab des Vaters zuerst einmal eine handfeste Rauferei. Erst nach einer schlaflosen Nacht mit viel Alkohol und einer heftigen Tischtennis-Schlacht erwachten die Gemeinsamkeiten der beiden wieder. Einer der Träume aus der Jugendzeit, mit dem Mofa vom Schwarzwald nach Rügen an der Ostsee zu fahren und dort in die See zu pinkeln, setzten die Brüder dann sturzbetrunken und äusserst spontan in die Tat um. Der Film lebt unter anderem auch von den wunderschönen Landschaftsbildern, die gezeigt werden. Die zum Teil haarsträubenden Erlebnisse, dass es recht mühsam ist, eine solche Strecke mit 25 km/h zu bewältigen, und verschiedene zum Teil skurrile Begegnungen lassen die Reise zur Ostsee zum Abenteuer werden.

Das Fazit der «Töfflibuebe»: Ein richtig guter Film mit viel Witz, aber auch viel Tiefgang. Sehr empfehlenswert. Auf jeden Fall gab es nach dem Film bei Bratwurst und Brot viel zu diskutieren. Manch einer dürfte sich in einer der Filmszenen selber erkannt haben ...

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