«Jungkoch» vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen

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Symbolbild Archiv

Am 8. November stand ein 29-Jähriger wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Nötigung vor dem Bezirksgericht Zofingen. Er wurde beschuldigt, sich während seiner Lehre zum Koch an seiner Unterstiftin vergangen zu haben. Die heute 26-jährige Frau sagte vor Gericht aus, der Mann habe sie während der Arbeit unsittlich berührt und später mehrere Male vergewaltigt. Der Beschuldigte wies die Vorwürfe von sich; er wurde in seinen Aussagen vom Lehrmeister unterstützt.

Das Verfahren war mangels Beweisen bereits vor einiger Zeit eingestellt worden. Die Frau legte Beschwerde beim Obergericht ein, das die Einstellung schliesslich aufhob und verfügte, dass Anklage erhoben werden muss. Somit gelangte der Fall ans Zofinger Bezirksgericht. Jetzt steht das Urteil fest: Der Beschuldigte wird einstimmig freigesprochen; die Genugtuungsforderung wird abgewiesen. Für die vier Tage in Untersuchungshaft erhält er eine Entschädigung von 800 Franken.

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