«Ab id Cheschte» : Dreister Banküberfall in Vordemwald

Dass man auch für einen Banküberfall über eine gewisse Intelligenz verfügen sollte, ist seit dem vergangenen Donnerstagabend klar. Die beiden Bankräuber, B.Hämmert und B.Scheuert, gespielt von Matthias Moor, ( Präsident STV ) und Reto Schär, stellten sich nicht wirklich geschickt an und so kam es, wie es kommen musste. Sie konnten zwar die Sparkasse Vordemwald mit der Hilfe der Mukis ausräumen, vor der Bank wartete aber bereits die Polizei, gespielt von den Jugi Buben. Vor Gericht, dargestellt von den Aktiven, machten B. Hämmert und B. Scheuert ihren Namen weiterhin alle Ehre. Das Urteil nach der Gerichtsverhandlung lautete «Ab id Cheschte». Dass die beiden, dort angekommen, einer rabiaten Gefängnisdirektorin gehorchen mussten und sie den ganzen Tag über von zwei Polizisten bewacht wurden, machte das Ganze auch nicht einfacher.

Das Gefängnisleben ist hart
Eliane Flückiger, sie hatte alle Fäden fürs Drehbuch, die Reigen, das Licht, die Sketches und noch mehr in der Hand, sagte: «Uns war es wichtig, die Geschichte von A bis Z glaubhaft zu machen. Die beiden Knastis sind somit auch die Moderatoren.» Gut gelungen, kann man hier sagen. Nach ihren Sprüchen wusste man auch immer, was auf der Bühne dargestellt wurde. Dass das Leben hinter Gittern kein Zuckerschlecken ist, stellten die beiden schnell einmal fest. Die verschiedenen Jobs in der Wäscherei, als Putzhilfen oder beim Jäten im Gefängnisgarten, wurden von den verschiedenen Reigen immer wieder treffend umgesetzt. Weit über 100 Turnerinnen und Turner, laut Eliane Flückiger ist auch der Turnernachwuchs gesichert, sorgten für gute Unterhaltung. Es gab viel zu lachen. Vor allem dann, wenn sich B.Scheuert und B.Hämmert verfranst hatten und ihre Nummer halt aus der Fantasie heraus zu Ende bringen mussten.

Tombola und «Chäschüechli»
Nach der Pause, in der sich die Gäste verpflegen und das Glück herausfordern konnten, ging es mit weiteren acht Reigen weiter. Die Rollhockeyaner zogen auf der Krankenstation ihre eleganten Kurven, in der Mensa gab es eine Essensschlacht und die Frauenturnerinnen gingen in der Gärtnerei so zur Sache, dass ein Stufenbarrenholm die Kräfte nicht mehr aushielt und brach. Ob der im geheimen geplante Ausbruch schlussendlich funktionierte, soll hier nicht verraten werden.

Heute Samstag den 17. November gibt es um 14.00 Uhr eine Kindervorstellung und um 20.00 Uhr wird die Gefängnisgeschichte noch einmal auf die Bühne gebracht. 

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