Das Powerman-Duo ist fit fürs nächste Rennen

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Resli Burri und Pascal Dussex (r.) unterhielten mit ironischen und sarkastischen Weisheiten rund um den Radsport. AW
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Resli Burri und Pascal Dussex tragen eine Parodie mit Banjobegleitung vor.

Wie bereite ich mich auf ein Radrennen vor? Pascal Dussex und Resli Burri versorgten Profis und jene, die es werden wollen, mit einschlägigen Tipps aus ihrem kabarettistischen Erfahrungsschatz. «Das Trio sind wir zwei» lautete die provokative Feststellung, während im Hintergrund Techniker Jürre Moser mit der Beleuchtung spielte. Der velobetriebene Generator erhellte die Bühne in flackerndem Licht – für die Kulturszenebegeisterten im Theaterkeller des Zofinger Schulhauses sah das so aus. «Les trois Suisses» brachten Licht ins Dunkel des Radsports. Statt eines Vorderrads montierten die zwei gewitzten «Radveteranen» eine grosse Trommel. Den Strassenverkehrsgesetzen entsprach das sicher nicht, untermauerte aber die Sketche in Gitarren- und Keyboardbegleitung. Auch Cajon, Banjo und Klarinette wurden gestresst, «Just the two of us, we can make it if we try» wie «On the Road again» interpretiert und «Wir sind mit dem Radl da» angestimmt.

«Eins werden mit seinem Velo»
Die beiden vielseitigen Künstler empfahlen sich der Radsportszene. «Wir spielen gern auf Hochzeiten oder Beerdigungen von Veloprofis.» Sarkasmus und Ironie muss sein im Kabarett. Zitate ehemaliger Radprofis, wie das von Ferdinand Kübler («Quäle deinen Körper, sonst quält er dich») vervollständigten den einmaligen Auftritt. Die typische Rennfahrerweisheit «Man muss eins werden mit seinem Velo, nur an den Sieg denken, die Strasse immer im Blickfeld» unterstrich Dussex mit einem Velosattel auf dem Haupt. Ausgespart blieb auch das Thema Doping nicht. «Es gibt kein Doping, es ist nur ein Radrennen», beruhigte Burri seinen Rennkollegen. Auch der E-Bike-Hype bekam sein Fett weg. Die Frage ins Publikum «Wer hat ein E-Bike zu Hause?» beantworteten sie selbst mit dem Song «Shame on you».

Dass das Radrennfahrerleben von Unfällen nicht verschont bleibt, machten sie an einem Schreiben an eine bekannte Schweizer Unfallversicherung fest: «Liebe Mobiliar, unserem Tandem kam plötzlich ein Brückengeländer entgegen.»

Velofahren sei dennoch ein gesunder Sport und würde das Leben verlängern, philosophierten die beiden Kabarettisten. Wer 40 Jahre täglich 2 Stunden im Sattel sitze, könne 2 Jahre länger leben, 3 Jahre müsse man aber dem Radfahren opfern. Im Velo-Quizz, bei dem die Theaterbesucher ihr Radrennwissen testen konnten, definierten sie «Wasserträger» als Kurier, der die Dopingproben der Rennfahrer transportiert. Im Theatersaal sassen natürlich ausschliesslich Experten, die wussten, dass dieser seine Teamkollegen mit Getränken versorgt, ohne selbst Siegchancen zu haben.

Den Sieg landeten am Ende «Les trois Suisses» mit «Radfahren ist wie das Leben, mal Rücken-, mal Gegenwind, einmal bergauf, dann wieder hinunter, im Regen wie bei Sonnenschein». Ein derartiges Powerman-Duo hat Zofingen bisher noch nicht erlebt.

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Als Blues Brothers mit schwarzem Tape auf der Brille und Krawattenersatz.
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