Es kann viel passieren in der Faustball-Hallensaison

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Die Männer des STV Oberentfelden versuchen in der Hallensaison, sich einen Platz am Final4-Turnier zu ergattern. (Bild: Fabio Baranzini)

In der letzten Hallensaison schafften die Männer des STV Oberentfelden den Klassenerhalt in der Nationalliga A souverän, waren jedoch auch ein rechtes Stück davon entfernt, sich für das Final4-Turnier der stärksten vier Teams zu qualifizieren. In der kommenden Saison stehen die Chancen besser, dass sich die Equipe von Trainer Konrad «Koni» Keller für den Saisonhöhepunkt qualifizieren kann, denn die Teams sind – mit Ausnahme von Titelverteidiger und Topfavorit Diepoldsau – näher zusammen gerückt. «Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen können, dann liegt das Final4-Turnier allemal drin. Aber die Ausgangslage ist gefährlich, denn genau so schnell wie man mit einigen guten Spielen ganz vorne mitmischen kann, kann man auch plötzlich auf dem Abstiegsplatz stehen, wenns nicht läuft», warnt Keller vor übertrieben hohen Erwartungen. «Das wird eine spannende Saison werden für uns.» Seine Mannschaft hat sich jedoch im Vergleich zur letzten Hallensaison sicherlich weiterentwickelt. Kommt hinzu, dass die Oberentfelder in der Abwehr Verstärkung erhalten haben. Neu im Team steht der Österreicher Nicolas Voit, der zum erweiterten Kader der österreichischen Nationalmannschaft zählt. Er ersetzt Pascal Böni, der in der Hallensaison lediglich noch als Ersatzspieler zur Verfügung steht.

Zum Auftakt treffen die Oberentfelder am Sonntag auf Gastgeber Widnau und Neuendorf. Widnau hat im letzten Jahr die Bronzemedaille gewonnen und hat sich in der Vorbereitung stark präsentiert. In dieser Partie sind die Ostschweizer wohl zu favorisieren. Offen ist die Ausgangslage im Duell mit Aufsteiger Neuendorf, der in der Halle jedoch sehr viel Potenzial mitbringt. Unter anderem stehen mit Kevin Nützi und Kevin Hagen auch zwei ehemalige Spieler des STV Oberentfelden im Kader der Solothurner.

Neue Formation, neuer Trainer

Gleich drei Partien bestreiten die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg zum Auftakt der Hallensaison. Die SM-Silbermedaillengewinnerinnen des letzten Jahres treffen auf Schlieren, Ohringen und Neuendorf. Während gegen die beiden erstgenannten Teams die Favoritenrolle bei den Oberentfelderinnen liegt, dürfte das Kräftemessen mit Neuendorf zu einer ersten richtigen Standortbestimmung werden für das Team von Captain Sabrina Siegenthaler, das in der Sommerpause einige Umstellungen vornehmen musste. Neu spielen Jaqueline Fedier und ihre Schwester Michelle, die nach einer Babypause zurückkehrt, im Angriff. Ebenfalls wieder im Team ist Geraldine Vogel, die länger pausiert hat.

Und auch der Mann an der Seitenlinie ist neu: Mario Cuviello heisst der Trainer, der die Oberentfelderinnen in der Hallensaison betreuen wird. «Es wird sicher einen Moment dauern, bis die neue Zusammenstellung funktioniert. Je nachdem wie schnell wir uns finden, können wir um die Final4-Qualifikation mitspielen», sagt Captain Sabrina Siegenthaler. Auch sie warnt: «Es ist aber auch möglich, dass wir dieses Jahr in die Abstiegsrunde müssen. Das Ziel ist aber natürlich das Final4-Turnier.»

 

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