Keine Punkte für Oberentfeldens Faustballer in der Doppelrunde

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Die Oberentfelder (im Bild Tim Egolf) konnten sich zumindest am zweiten Spieltag steigern. (Bild: Fabio Baranzini)

Nach dem soliden Saisonstart vor einer Woche wollten die Oberentfelder am zweiten NLA-Wochenende der neuen Hallensaison weitere Punkte sammeln, um den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Doch ausgerechnet im Spiel gegen Elgg-Ettenhausen, ein Gegner der für die Oberentfelder definitiv in Reichweite gelegen wäre, erreichten die Jungs von Trainer Konrad «Koni» Keller nicht ihr gewohntes Leistungsniveau.

Die Elgger, die im Vergleich zur Feldsaison einige personelle Wechsel in Kauf nehmen mussten, waren am ersten Spieltag ohne Punkte geblieben. Nach verlorenem Startsatz (8:11) waren es die Oberentfelder, die trotz einigen Schwankungen im eigenen Spiel mit 2:1-Sätzen in Führung gehen konnten. Doch diese Führung brachten sie nicht über die Runden. Nach dem erneuten Ausgleich der Elgger erspielten sich die Aargauer im Entscheidungssatz gar einen Matchball, konnten aber nicht reüssieren. Am Ende mussten sie sich mit 10:12 im fünften Satz geschlagen geben. «Unser Auftritt war sehr zerfahren, Licht und Schatten haben sich extrem schnell abgewechselt», so Koni Keller. «Ich weiss nicht genau, was das Problem war. Vielleicht haben wir uns zu viel erhofft von diesem Spiel. Auf jeden Fall haben uns über die gesamte Partie hinweg die nötige Ruhe und die nötige Entschlossenheit gefehlt, um das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden.»

Im zweiten Match des Tages duellierten sich die Oberentfelder mit dem bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer Wigoltingen. Ein Kräftemessen, das die Oberentfelder klar verloren. Nach der Niederlage gegen Elgg-Ettenhausen war die Luft draussen. Entsprechend klar fiel das Verdikt im Duell mit Vize-Schweizer-Meister Wigoltingen aus (4:11, 8:11, 4:11). «Das war kurz und schmerzlos», so die treffende Analyse von Trainer Koni Keller.

Von seinem Team forderte er am Sonntag eine Reaktion auf die beiden Niederlagen am Vortag. Die Aufgabe war jedoch alles andere als einfach: Zum Abschluss der Hinrunde der Qualifikation wartete mit dem meist genannten Titelfavoriten Diepoldsau ein harter Brocken. Doch die Oberentfelder konnten sich im Vergleich zum Vortag deutlich steigern und zwangen den Favoriten trotz zweimaligem Satzrückstand in den entscheidenden fünften Durchgang. Dort setzte sich die Routine der Rheininsler dann aber doch durch und die Oberentfelder mussten sich mit 2:3 geschlagen geben. «In diesem Spiel zeigten wir die erhoffte Steigerung. Mit dieser Leistung hätten wir gegen Elgg am Samstag gewonnen», sagte Keller. «So aber fällt das Fazit dieses Wochenendes enttäuschend aus. Es wäre für uns definitiv mehr drin gewesen.»

Noch ist der Zug für die Oberentfelder allerdings nicht abgefahren. Mit einem klaren Sieg am Samstag zu Hause gegen Elgg-Ettenhausen könnten sie sich wieder ins Gespräch bringen im Kampf um die Final4-Plätze. Gespielt wird ab 12 Uhr am Erlenweg in Oberentfelden. Neben Elgg-Ettenhausen wartet Widnau als zweiter Gegner. 

 

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