«Musik ist mein Leben»: Zuchwiler singt sich bei «The Voice of Germany» Runde um Runde weiter

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Benjamin Dolic bei «The Voice of Germany» 2018 (Bild: Pro Sieben)

Ob er denn aufgeregt sei, auf einer so grossen Bühne zu stehen? «Nein, gar nicht», sagt Benjamin Dolic überzeugt. Er sei es gewohnt aufzutreten. Als Junge stand der heute 21-Jährige in seiner Heimat Serbien auf vielen kleinen und grossen Bühnen. Sogar vor dem slowenischen Parlament hat er schon gesungen. Mit nur 12 Jahren kam er bis ins Halbfinale der Castingshow «Slowenia got Talent» und auch beim slowenischen Vorentscheid zum «Eurovision Song Contest» stand er auf der Bühne. Da ist verständlich, dass «The Voice of Germany» kein Grund für Nervenkitzel ist. Die Show kennt er schon lange. Bereits als Kind habe er «The Voice» aus den USA und England mitverfolgt. «Ich liebe das Format der Show.»

Er töne wie Michael Jackson hört Benjamin Dolic nicht nur aus den Mündern der Coaches der deutschen Castingsendung. Als Kind trat er oft als Jackson-Imitator auf – die bekannten Moves inklusive. An seiner Stimme musste er dafür aber gar nichts verändern. Dolic tönt einfach sehr ähnlich wie Michael Jackson. «Ich bin ein grosser Fan!», sagt er. Dass er aber immer wieder mit dem «King of Pop» verglichen wird, nerve ihn manchmal, gibt er zu. 

«Singen und Musik bedeutet mir alles; es ist mein Leben», sagt Dolic, der vor zwei Jahren mit seiner Familie nach Zuchwil umgezogen ist. Mitgespielt hat bei diesem Schritt auch die besseren Karrierechancen. Zwei Mal am Tag singt er. Er schreibt auch seine eigenen Texte und die Musik dazu. Das Produzieren liegt dem jungen Mann mit dem Künstlernamen «Usually Quiet» hingegen nicht so. 

«Mein Ziel bei ‹The Voice› ist es, bis in die Live-Show zu kommen.» Dadurch erhofft er sich auch einen Karrieresprung.

Begeisterte Coaches
Vom Sprung in die Live-Shows ist der Slowene nicht mehr weit entfernt. Am Donnerstag beweist er sich in der letzten Stufe davor, den «Sing offs». Sein erster Gang auf die Bühne wird dann ungefähr vier Monate vergangen sein. Bei den «Blind Auditions» hatte der Mitarbeiter von McDonalds am Bahnhof Solothurn «No tears left to cry» von Ariana Grande gesungen. Ein Song, den er nicht selbst aussuchen konnte und den er noch nie zuvor gesungen hatte. Zwei Wochen hatte er Zeit zum Üben. Er setzte ihn so gut um, dass die Coaches von den Socken waren. Yvonne Catterfeld und Mark Forster drückten den Buzzer. Benjamin entschied sich für Yvonne. Dass sie den Buzzer als erste gedrückt und Benjamin damit als erste sehen konnte, war ein wichtiges Entscheidungskriterium. «Yvonne fühlte meine Performance», begründet dieser. Seinen Entscheid hat er bis heute nicht bereut.  

Letzte Woche gewann er dann die «Battle»-Runde gegen Stefan Celar mit dem Song «Cry me a River» von Justin Timberlake. Er habe einen «gewissen Star-Appeal», meinte Coach Michi Beck. Yvonne Catterfeld entschied sich, den Zuchwiler in die nächste Runde mitzunehmen.

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