Wo Sturm Burglind wütete, wachsen nun wieder über 10 000 Bäumchen

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Die jungen Bäume wurden teilweise mit Hüllen versehen, um sie vor Wildtieren zu schützen. Foto: ZVG

Der Sturm Burglind, der im Januar über die Schweiz fegte, fällte im Brittnauer Wald 10 000 Kubikmeter Holz. Betroffen waren besonders die Gebiete Maiächerli und Höhneten oberhalb des Groods. Zurück blieben Lichtungen mit viel Gestrüpp, das langsam den brachen Waldboden überwuchs. Es gedieh gut, weil wegen der fehlenden Baumkronen viel Licht auf den Boden fiel. Wo im Sommer noch Dornenbüsche wucherten, wachsen jetzt aber wieder zarte, junge Bäumchen: Die Brittnauer Forstkommission führte im November eine Pflanzaktion in der Höhneten durch, bei der die Bevölkerung mithelfen konnte. Rund 60 Kinder und Erwachsene pflanzten unter Anleitung der Forstmitarbeiter Weisstannen, Eichen und Linden. «Es haben sich alle Teilnehmer tatkräftig eingebracht und voller Elan mitgeholfen», blickt Frau Gemeindeammann Hanna Kunz auf den Anlass zurück. Es wurden dabei viel mehr Bäume gepflanzt als erwartet: Die Helferinnen und Helfer setzten an einem Tag 4500 Bäumchen. Dafür mussten die Forstmitarbeiter sogar zusätzliche Pflanzlöcher in die Erde bohren.

Das Forstteam hat inzwischen weitere 6000 Bäume gepflanzt. In der Höhneten wurden insgesamt 3,9 Hektaren wieder aufgeforstet. Im Gebiet Maiächerli wurden 3 Hektaren bepflanzt, im Cholholz 0,6 Hektaren. Die Aufforstung ist damit fast abgeschlossen. In der Höhneten fehlen allerdings noch Weisstannen auf einer Fläche von 3,6 Hektaren. «Dieses Projekt wird eventuell noch im Dezember oder dann Anfang Frühling 2019 realisiert», sagt Hanna Kunz.

Hülle schützt vor Wildtieren
Die Bäume werden mit Nacktwurzeln gepflanzt, also ohne Wurzelballen. Herbst oder Frühling sind dabei ideale Pflanzzeiten. Um die jungen Bäume vor Wildtieren zu schützen, wurden die frisch bepflanzten Flächen teilweise eingehagt oder die Bäume mit einer Hülle versehen. «Bei den Weisstannen wird die Gipfelknospe mit Wildverbissmittel angestrichen», ergänzt Hanna Kunz. Es schreckt die Tiere davon ab, von den Trieben zu fressen. Keinen derartigen Schutz benötigen dagegen Buchen und Hagenbuchen. Die in diesem Jahr gepflanzten Bäume sollten bis in fünf oder sechs Jahren zu einem Wald heranwachsen. Sie sind dann rund zwei Meter hoch. Nutzbar als Rohstoff wird der Wald in rund 100 Jahren wieder sein.

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