250 Bäuerinnen trafen sich zur Adventsfeier in Dagmersellen

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Bild: zVg
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Im wunderschön festlich dekorierten Archensaal in Dagmersellen wurden die Frauen von Annerös Zemp begrüsst. Alle waren gespannt, auf das Referat von Frau Sylvia Villiger-Müller aus Langnau. Nach den stimmungsvollen Harfenklängen von Sofia Häfliger war es dann soweit. In einem mit vielen persönlichen Noten vorgetragenen Referat, brachte Sylvia Villiger-Müller allen Weihnachten näher. In der Vorweihnachtszeit, die geprägt ist mit Sehnsüchten, Erwartungen und familiären Ritualen, ist es nicht immer leicht, zu verstehen, was wir an Weihnachten feiern. Der eigentliche Sinn der Weihnacht, die Geburt Jesu zu feiern, geht immer mehr unter, in all den Weihnachtsmärkten, Personalfeiern, Geschenke kaufen und dem ganzen «Weihnachtsstress».

«Der Himmel hat die Erde berührt» die Engel kamen zu den Hirten auf dem Feld und verkündeten Jesu Geburt. Was wir uns heute fast nicht mehr vorstellen können, ein Kind in einem Stall zu gebären, war in der damaligen Zeit keine Besonderheit.

Wie sollen wir aber heute Weihnachten feiern, wo Gott für viele so weit weg ist? Sylvia Villiger-Müller denkt, dass wir Menschen speziell in der Weihnachtszeit auf der Suche nach Spiritualität, Gott und der Liebe sind. Was man am Ende findet, das hängt immer von jedem einzelnen ab. Egal, was um uns herum geschieht, wir finden Weihnachten nur in uns selbst. Weihnachten ist die Erfahrung gemeinsamer Zeit, so können wir Brüche und Verluste besser aushalten.

Im Anschluss an die Gedanken von Sylvia Villiger-Müller überbrachte Regula Bucheli, Präsidentin der Luzerner Bäuerinnen die besten Wünsche des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes. Auch für sie ist die Tradition der Adventsfeier der Bäuerinnen nicht mehr aus der Agenda wegzudenken. Ein wunderbarer Nachmittag, der dazu da ist, sich auf die Adventszeit einzustimmen. In ihrer Ansprache ermunterte Regula Bucheli die Bäuerinnen, sich für die anstehenden Geschäfte der Agrarpolitik zu interessieren, sich zu informieren und achtsam zu sein. Agrarpolitik geht auch uns Bäuerinnen an! Wenn wir gut informiert sind, dann können wir schon im Kleinen, in unserer nächsten Umgebung für die Schweizer Landwirtschaft eintreten und sie vertreten. Mit einem gemeinsamen Zvieri wurde der besinnliche Anlass abgerundet.

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