Der SC Langenthal steht mächtig unter Druck

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Langenthal-Stürmer Toms Andersons (links, hier gegen GCK-Torhüter Daniel Gutnern) und seine Kollegen sind gefordert. (Bild: ryl)

Der SC Langenthal hat in den letzten neun Spielen acht Niederlagen kassiert. Mittlerweile eine unheimliche Serie, nachdem die Oberaargauer zuvor zwischenzeitlich sogar Leader waren und acht Siege aneinandergereiht hatten. Vieles ist jetzt aber anders. Während insbesondere die defensive Stabilität litt, fehlt auch im Gang nach vorne oftmals die Kreativität. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass mit Nico Dünner und Dario Kummer zwei wichtige Mittelstürmer fehlten und die Kaderbreite nicht genügt, um solche Ausfälle zu kompensieren.

Während Dünner weiterhin verletzt ist, dürfte Kummer bald – vielleicht schon am Wochenende – zurückkehren. Dennoch wäre es wichtig, einen zweiten Ausländer zu verpflichten. Aktuell brachte die Suche aber noch keine bezahl- und brauchbaren Treffer.

So oder so braucht der SC Langenthal dennoch einen diskussionslosen Sieg. Dies liegt vor allem auch am Gegner, werden die Langenthaler doch zum Schlusslich Biasca Ticino reisen. Die Rockets haben zuletzt als einziges Team eine noch schlechtere Serie als der SCL hingelegt. In den letzten zehn Spielen resultierten für die mit fünf Punkten Abstand letztplatzierten Tessiner gleich neun Niederlagen. Winterthur und der SCL weisen in dieser Phase immerhin zwei Siege auf. «Es sind typische Floskeln, aber es liegt jetzt an jedem selbst, denn jeder weiss, worum es geht», sagt SCL-Torhüter Marco Mathis. Immerhin spricht die Bilanz der Direktbegegnungen für einen Erfolg, haben die Langenthaler doch im Tessin noch keinen Punkt verloren. Aus insgesamt 10 Begegnungen resultierten zehn Siege und nur drei Punktverluste nach Verlängerung oder Penaltyschiessen.

Dazu kommt, dass Biasca am wenigsten Tore schiesst, am meisten kassiert und das schwächste Boxplay der Liga aufweist. Und im Powerplay hat nur der SC Langenthal eine noch schlechtere Erfolgsquote. Aufzupassen gilt es einzig auf ausgeliehene Spieler. Von Davos, Ambri und Lugano könnten einzelne Akteure zum Einsatz kommen, die nicht am Spengler Cup beschäftigt sind und deshalb aktuell im Meisterschaftsbetrieb pausieren müssten.

Zwar sollte die Affiche heute einseitig sein, gerade mental wird die Herausforderung aber nicht einfach zu bewältigen sein. Auch Brent Kelly sagte nach dem letzten Spiel, dass der Frust nach den zahlreichen Niederlagen tief sitze. «Ich kenne die Lösung nicht. Aber was es bestimmt braucht, ist ein Erfolgserlebnis, damit wir neuen Mut fassen können», erklärt der Kanadier. Erst heute stellt sich heraus, was Biasca tatsächlich ist: Ein Aufbaugegner oder einer, der den SC Langenthal endgültig in die Tiefe schubst. 

 

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