Ab jetzt sind Attelwiler und Reitnauer offiziell gemeinsam unterwegs

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Werden Brücken bauen: Der neue Gemeinderat von Reitnau mit Uwe Matthiessen, Michel Strub, Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr, Vizeammann Peter Hochuli und Markus Baumann. Bild: Lilly-Anne Brugger
Gemeinderat Markus Baumann stösst mit seiner Frau Brigitte aufs neue Jahr und die neue Gemeinde an.
Der Neujahrsempfang im Widenmoos Ressort bot ein reichhaltiges kaltes und warmes Buffet.
Führt die Gemeinde Reitnau in die Zukunft: Gemeinderat Uwe Matthiessen, Gemeinderat Michel Strub, Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr, Vizeammann Peter Hochuli und Gemeinderat Markus Baumann.
Susanne Hochuli, Alt Regierungsrätin aus Reitnau, Roger Lehner, Alt Gemeindeamman von Attelwil
Die Kinder durften sich ein Ballontier machen lassen.
Das Gesichter-Schminken war sehr gefragt.
Rund 400 Personen fanden den Weg ins Widenmoos Ressort.
Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr dankt Spoken-Word-Künstler Simon Libsig für die Unterhaltungseinlage.
Schieden aufgrund der Fusion aus dem Gemeinderat Attelwil aus: Adrian Lüthy und Zaneta Hochuli.
Die Rede von Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr wird für die Nachwelt dokumentiert.
Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr vergleicht die Zukunft der Gemeinde Reitnau mit einer Wanderung.
Spoken-Word-Künstler Simon Libsig schrieb extra für den Neujahrsempfang der Gemeinde Reitnau einen Beitrag.
Innen Neujahrsempfang, draussen Schneeballschlacht.
Der neue Gemeinderat Michel Strub (Mitte) mit Frau Christa, Herbert Fischer, Alt Gemeinderat von Reitnau
Gemeinderat Michel Strub und Gemeindeschreiber Heinz Wölfli
Der Neujahrsempfang fand im Widenmoos Ressort statt.
Pascal Furrer (Kultur und Landschaftskommission) und Daniela Stucki (Kinderaustausch mit Reitnau/D).
Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr begrüsst jeden Besucher des Neujahrsapéro mit Handschlag. Hier Gerda Smonig.
Frau Alt Gemeindeammann von Reitnau Regina Lehmann-Wälchli mit Enkelin Annina.
Spoken Word-Künstler Simon Libsig erklärt, warum sich ein Adler und ein Reiher sehr wohl paaren können.

«Das ist ein historischer Moment, der uns allen in Erinnerung bleiben wird», sagte Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr zu Beginn ihrer Rede anlässlich des Neujahrsempfangs der Gemeinde Reitnau. Der Anlass ist in der Chronik der Gemeinde Attelwil das letzte Kapitel – gleichzeitig aber auch das erste in der Geschichte der neuen Gemeinde Reitnau. Diese Überlegung griff Katrin Burgherr in ihrer Rede auf. Sie erzählte von einer gemeinsamen Wanderung, auf der sich nun alle Reitnauer befänden. Am Sonntag wurde der erste Halt eingelegt. Es werde Stolpersteine geben, aber gemeinsam werde man auch über Kuppeln laufen und die wunderbare Weitsicht geniessen. «Eine Wanderung ist geprägt von Anstrengungen und Erfolgserlebnissen. Dies entspricht dem wahren Leben», so Burgherr, die sich freut, gemeinsam mit Vizeammann Peter Hochuli und den Gemeinderäten Markus Baumann, Uwe Matthiessen und Michel Strub diese Wanderung anzuführen.

Zukunft von Adler und Reiher

Unter den Gästen des Neujahrsapéros waren auch die ehemaligen Gemeinderäte der Gemeinden Attelwil und Reitnau, die aufgrund der Fusion aus dem Gremium ausgeschieden sind. Roger Lehner, alt Gemeindeammann von Attelwil, konnte erstmals einen Neujahrsempfang geniessen, ohne selbst ans Rednerpult zu müssen. Etwas gewöhnungsbedürftig sei dies schon, meinte er. Gemeinsam mit Regina Lehmann-Wälchli, alt Gemeindeammann von Reitnau, hat er die ersten Überlegungen und Vorbereitungen für die Fusion der beiden Gemeinden getätigt. Regina Lehmann zeigte sich nun «stolz und glücklich». Sie habe Freude, wie die Fusion bis jetzt umgesetzt worden sei.

Spoken-Word-Künstler Simon Libsig erzählte daraufhin die Geschichte zweier Gemeinden, die viel gemeinsam gehabt hätten, aber auch viele Unterschiede. Man sei lange davon ausgegangen, dass man alleine besser durchkomme. Schliesslich könnten sich Adler und Reiher (die Wappentiere von Attelwil und Reitnau) ja auch nicht paaren. Und doch sitzen am Ende von Libsigs Geschichte Adler und Reiher gemeinsam auf dem obersten Ast eines grossen Kastanienbaumes.

Aufgeschnappt: Von magischen Orten und einer Krone für alle

Ein magischer Ort sei das Widenmoos Resort, sagte Albina Toplanaj und erinnerte sich, wie sie als Schülerin jeweils über den Zaun gelinst hat, um einen Blick auf den Ort zu erhaschen. Umso mehr freute sie sich, anlässlich des Neujahrsapéros der neuen Gemeinde Reitnau diesen magischen Ort zu betreten. Ähnlich ging es vielen Reitnauern: Sie sind in grosser Anzahl zum Neujahrsempfang erschienen.

Rund 400 Personen hat es ins Widenmoos Resort gezogen – Kinder genauso wie Erwachsene. Sie alle wurden von Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr mit Handschlag begrüsst.

Während die Erwachsenen unten bei einem Glas Wein den Worten von Frau Gemeindeammann Katrin Burgherr gelauscht und mit Spoken-Word-Künstler Simon Libsig gelacht haben, wurden im oberen Stock die Kinder geschminkt und mit Ballon-Tieren versorgt. Derweil lieferten sich einige Teenies auf der Terrasse vor dem Gebäude eine Schneeballschlacht – bevor der Regen anfing die Schneepracht wegzuschwemmen.

Simon Libsig – klein von der Statur her, aber gewaltig an Worten – hatte sich auf einen Stuhl gestellt, um sich während seiner Darbietung Gehör zu verschaffen. «Hört ihr mich auch zuhinterst?», fragte er zu Beginn und fügte an: «Also ich hör’ euch von zuhinterst sehr gut.» Spätestens beim Vortrag des extra für den ersten Neujahrsapéro der fusionierten Gemeinden geschriebenen Textes hörte ihm dann auch die hinterste Reihe zu. Schliesslich wollten alle wissen, wie es mit Adler und Reiher weitergeht.

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs verteilte die organisierende Kultur- und Landschaftskommission Dreikönigskuchen. Mit Weinbeeren oder mit Schokoladestückchen. Das Besondere: In jedem Kuchenstück befand sich ein König. Und so machten sich nach dem Beisammensein viele Könige zu Fuss oder mit dem Auto auf den Heimweg in Richtung Reitnau.

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