Planzer plant Logistikcenter in Wikon

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Auf der Grossmatte in Wikon soll ein neues Logistikcenter entstehen. rva/archiv

In Wikon ist ein grosses Bauprojekt geplant. In ein paar Jahren sollen 210 Mitarbeitende auf 22 000 Quadratmetern in einem neuen Logistikcenter arbeiten. Schätzungen zufolge will das Transportunternehmen Planzer rund 100 Millionen Franken in ihren bisherigen Standort auf der «Grossmatte» zwischen Industriestrasse und Einsenbahnlinie investieren. Dabei sollen die bestehenden Gebäude zurückgebaut und ein neues Logistikcenter erstellt werden.

Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Seewen SZ hat das Grundstück und die Liegenschaft in Wikon vor zwölf Jahren erworben. «Wir wollten damit den für uns wichtigen Standort mitten in der Schweiz sichern», sagt Philipp Bättig, Projektverantwortlicher von Planzer, auf Anfrage dieser Zeitung. Zurzeit arbeiten sieben Mitarbeitende auf einer Fläche von 6800 Quadratmetern. Bereits im Oktober 2016 stellte die Firma der Bevölkerung ihr Ausbauprojekt vor. Dabei handelte es sich um einen Gestaltungsplan. Das gebe ihnen Planungssicherheit, sagte damals der CEO Nils Planzer. «Wir wollen in Wikon nicht kurzfristig ein Projekt aus dem Boden stampfen, sondern etwas Gescheites erstellen und dabei die verschiedenen Interessengruppen einbeziehen.» Nun, rund zwei Jahre später, wirds konkreter. 222 Meter lang, 142 Meter breit und 17,2 Meter hoch soll das Hauptgebäude werden. Dieses besteht aus einem Hochregallager und einer konventionellen Lagerhalle mit Büros. Hinzu kommen eine Tankstelle für LKW, eine Waschstrasse und eine Bahnhalle. Laut Verkehrsberechnungen von Planzer sollen künftig 79 Lastwagen und zwanzig Züge den Standort anfahren. Das entspricht in etwa der Strategie des Unternehmens. «Die Planzer AG transportiert 60 Prozent der Ware auf der Schiene, 40 Prozent auf Strassen», sagt Bättig. Wikon sei für sie ein wichtiger Bahn-Standort. Vier Gleise werden direkt auf unser Areal führen. Was in Wikon genau tranportiert werden wird, kann Bättig noch nicht genau sagen. «Wir transportieren unter anderem Stückgut. Das können beispielsweise Haushaltsgeräte sein», sagt Bättig.

Ästhetischer Mehrwert

Im Baugesuch, das bis 31. Dezember auflag, wird zudem ein Oltimer-Museum erwähnt. Auf Nachfrage erklärt Bättig, dass es sich dabei aber nicht um ein richtiges Museum handle. Das Unternehmen will hingegen wie bereits an anderen Standorten ein «schönes altes Fahrzeug» in einem Glaskasten ausstellen. Das soll den künftig 210 Mitarbeitern einen ästhetischen Mehrwert bieten.

Ob es zum Projekt Einsprachen gegeben hat, konnte Bättig noch nicht sagen. «Ich war aber bereits vor Weihnachten mit den Nachbarn in Kontakt», sagt Bättig. «Für die Gemeinde Wikon sehe ich unser Projekt vor allem als Chance, denn es gibt viele Arbeitsplätze im Logistikbereich.» Die meisten Arbeitsplätze würden dabei in der Logistik geschaffen. Es brauche aber auch weitere Fachkräfte im Transport- und Managementbereich. Wann das neue Logistikcenter bezugsbereit sein wird, ist noch unklar. «Die Baubewilligung erhalten wir wohl erst Ende Jahr, dann können wir uns auf die Umsetzung fokussieren», sagt Bättig.

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