Im Weihnachtsbaumweitwurf wurde beinahe die 8-Meter-Marke geknackt

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Teamwork: Andi und Matteo Dennler warfen ihren Weihnachtsbaum gemeinsam auf 5,60 Meter. (Alfred Weigel)
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Gemeindeammann Max Hauri nahm sich das Thema «Zeit» vor. (aw)
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Nik Walther fasst den Baum an der Spitze, fast 6 Meter standen hinterher zu Buche. (aw)

Wer wirft den Weihnachtsbaum am weitesten? Sieben Kategorien mit Weihnachtsbäumen unterschiedlicher Grösse bestimmten den sportlichen Teil am Staffelbacher Neujahrsapéro. Knaben und Mädchen, klein und gross, Frauen, Männer und Familien gemeinsam versuchten ihr Bestes. Danach gings zum Neujahrsplausch. Sechs A4-Seiten hat Max Hauri für seine Ansprache vorbereitet. Den Staffelbachern dankte er, dass sie Zeit gefunden hätten, dem Dorfanlass beizuwohnen. Damit war er mittendrin im Thema: «Die Zeit kann viel, sie kann kurz oder lang sein, man kann Zeit finden oder sich nehmen, man kann sie haben oder auch nicht.» Dabei gehe die Zeit unaufhaltsam vorwärts, immer im gleichen Tempo und niemand könne sie aufhalten. Die Gäste fanden es kurzweilig, während der Ammann engagiert philosophierte: «Es gibt Sachen, für die man immer Zeit hat, dann gibt’s wieder welche, die zeitlich nie passen – man schiebt sie vor sich her, das sind meist die unangenehmen Dinge.» Ob er den Staffelbachern damit aus der Seele sprach? Bei der Betriebsbuchhaltung sei er persönlich sehr ideenreich. Zeit zu tauschen, schlug er zur Lösung vor. Wie das gehen soll? Für jemanden anderen würde er den Garten umgraben. Die Zeit würde ihm dann gutgeschrieben, für die dann jemand seine Buchhaltung machen könne. Speziell hierfür gegründete Vereine nehmen bereits das Thema Zeittausch auf, man dürfe aber nicht mehr als 25 Stunden im Plus oder Minus sein. Dass Max Hauri dem Frauenturnverein dankte, sich Zeit zum Organisieren des Neujahrsanlasses genommen zu haben, war zu erwarten.

Sieger beim Weihnachtsbaumweitwurf gab es natürlich auch. Sie nahmen sich auch die Zeit, am Wettbewerb teilzunehmen. Gemeinderat Stefan Morgenthaler verfehlte mit 7,98 Meter knapp die Acht-Meter-Marke und zeigte den Staffelbachern, wie weit ein solches Wurfgerät fliegen kann. Auch der ehemalige Kommandant der Regiowehr Suhrental, Roland Rölli, bewies eine feine Technik. 7,27 Meter lautete sein Resultat. Den dritten Platz auf dem Treppchen belegte Oliver Mühle mit 6,33 Metern. Niemand wunderte sich, als bei den Mädchen mit Lea Mühle und Lisa Rölli ähnliche Namen auf den vorderen Rängen auftauchten und für ihre Wurfleistung geehrt wurden. 63 Teilnehmer verzeichnete der Wettbewerb.

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