Bezirksschule Aarburg darf nicht kampflos hingegeben werden

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Die vor kurzem im Zofinger Tagblatt erschienene Meldung, dass die Aarburger Bezirksschule offenbar nicht mehr weitergeführt werden könne, gibt zu denken. Wie soll Aarburg als stark wachsende Gemeinde sich positiv entwickeln, wenn nun die Bezirksschule «kampflos» aufgegeben wird?

Im kürzlich veröffentlichten Strategiepapier des Gemeinderates wird von Strategien und Visionen gesprochen und kaum ist die «Tinte» in diesem Jahrhundertwerk trocken, wird widerstandslos die Bezirksschule den kantonalen Vorgaben geopfert.

Es mag sein, dass nach dem jetzigen Kenntnisstand die Vorgaben des Kantons bis 2021 nicht (ganz) erfüllt werden können. Wenn man aber im Neujahrsblatt stolz über die erfreuliche Entwicklung berichtet, sollte unbedingt für den Erhalt der Aarburger Bezirksschule gekämpft werden und keine Möglichkeit ausgelassen werden. Bevor die Aufgabe der Bezirksschule verkündet wird, muss mit dem Kanton das Gespräch gesucht werden. Und zwar bald! In diesem Gespräch muss dargelegt werden, dass die Bezirksschule für die Entwicklung von Aarburg ein wichtiger Standortvorteil ist. Ja, Aarburg kann nur prosperieren, wenn auch die intelligenteren Kinder an ihrem Wohnort zur Schule gehen können. Und dass überhaupt Leute mit Kindern nach Aarburg ziehen. Der Kanton wird sich kaum dagegen wehren, dass hier gegebenenfalls für ein paar Jahre eine Ausnahme bewilligt wird.

Immerhin hat der Kanton vor wenigen Jahren über 100 Asylbewerber nach Aarburg verlegt, welche nun zum überwiegenden Teil in der Sozialhilfe angelangt sind und Aarburg zum absoluten Spitzenreiter in der betreffenden Statistik verholfen haben.

Man kann doch nicht eine Gemeinde mit der deutlich über der vorgesehenen Quote liegenden Anzahl an Asylbewerbern «belasten» und die Gemeinde dadurch in finanzielle Bedrängnis bringen, und auf der anderen Seite nicht Hilfe bieten, dass die Gemeinde attraktiv auch für Eltern mit Kindern bleibt.

 Heiny Volkart, Aarburg

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