Staffelbach aus der Sicht der Künstler

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Kathrin Kunz, Präsidentin der Jugend- und Kulturkommission, und Priska Hauri, Initiantin der Kunst-Ausstellung, zeigen ein Ölbild von Otto Ernst: Staffelbach vom Ortsteil Wittwil her gesehen. Das Bild kann am Wochenende besichtigt werden. LBR

Vor einiger Zeit hat Priska Hauri an einem Flohmarkt ein Bild aufgestöbert: Eine Baumgruppe im Vordergrund, dahinter weite Felder, am Horizont ein Dorf, eingebettet in Berge und Hügel. Ein Ölbild auf Leinwand, gemalt ums Jahr 1950. Es könnte ein Bild von vielen sein, das eine Landschaft aus der Schweiz zeigt. Für Priska Hauri war aber gleich klar: Das ist das Dorf Staffelbach, vom Ortsteil Wittwil her gesehen, deutlich erkennbar am markanten Schulhaus und bestätigt auf der Bildrückseite mit dem Vermerk «Bei Staffelbach». Gemalt hat es Otto Ernst. Der Aarauer Künstler hat von 1884 bis 1967 gelebt und zahlreiche solcher Landschaftsbilder gemalt. Meist vom Jura, das eine oder andere Bild zeigt aber auch das Suhrental.

In Staffelbach geboren
Das Ölbild von Otto Ernst ist eines der Herzstücke der Ausstellung Staffelbacher Bilder & Kunst, die am Wochenende in der alten Turnhalle stattfindet. Mit aufwendigen und lange dauernden Recherchen hat Priska Hauri, Mitglied der organisierenden Jugend- und Kulturkommission (JuKuKo), zusammengetragen, welche Künstler in Staffelbach gelebt haben, Heimatort Staffelbach haben oder Staffelbach künstlerisch abgebildet haben. Zusammengekommen ist eine breite Palette, angefangen bei Giuseppe Canova, dessen Bilder im Gemeindehaus hängen, über die Papierschnitte und Buchillustrationen von Anna Sommer, die in Staffelbach geboren ist, bis zu den Aquarellen von Staffelbacher Orten von Daniel Gerhard, der in Moosleerau lebt. Auch drei poetische Maschinen von Paul Gugelmann werden in der Ausstellung einen Platz finden. Heimatort des Gretzenbacher Künstlers ist Staffelbach, seine Werke sind im Gugelmann-Museum in Schönenwerd und an vielen Orten im öffentlichen Raum zu bestaunen.

Letzte von vier Ausstellungen
Die Ausstellung vom Wochenende ist der vierte Teil einer mehrteiligen Ausstellung, die in den vergangenen Jahren die JuKuKo organisiert hat. 2013 standen Fotos von alten Häusern im Mittelpunkt, die Ausstellung 2015 war dem Staffelbacher Handwerk und Dorfleben gewidmet. 2017 drehte sich alles ums bewegte Bild, zu sehen waren alte Filmausschnitte. Mit der aktuellen Ausstellung soll nun das künstlerische Schaffen in Staffelbach gezeigt werden. JuKuKo-Präsidentin Kathrin Kunz freut sich, dass alle angefragten Künstler, die in Staffelbach wohnen oder gewohnt haben, beispielsweise die Bildhauer Thomas Lüscher und Nik Walther, Werke für die Ausstellung zur Verfügung stellen.

Das Ergebnis der Recherche zum Kunstschaffen in Staffelbach kann am Wochenende in der alten Turnhalle besichtigt werden. Neben Abbildungen von Kunstwerken wird es verschiedene Leihgaben – von Privatpersonen oder den Künstlern selbst – zu bewundern geben. Ausserdem wird der Schöftler Künstler Wilhelm Fikisz während der Ausstellung an einem Aquarell der Gemeinde Staffelbach arbeiten.

Staffelbacher Bilder & Kunst in der alten Turnhalle. Öffnungszeiten: Samstag, 19. Januar, 14 bis 18 Uhr, Sonntag, 20. Januar, 10 bis 16 Uhr. Die JuKuKo bietet Kaffee und Kuchen an.

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