Feindliche Übernahme: Aus Safenwil soll Safen Villa werden

210119_reg_turnerabend_tiz3.JPG
Gartenarbeit kann auch Spass machen: Diese Turnerinnen zeigten viel Engagement und Enthusiasmus bei der Arbeit ums Haus. tiz
210119_reg_turnerabend_tiz2.JPG
Übersetzer Domir Niki (l.), Scheich Oli Abdel Assar von El Hama und die Hausdame Suleika spielten die Hauptrollen in der Safen-Villa-Geschichte. tiz

Der Turnerabend des STV Safenwil stand ganz im Zeichen von millionenschweren Scheichs, die in der Gemeinde investieren wollten. Im Zentrum standen Oli Abdel Assar (Oliver Zimmerli) von El Hama, begleitet von seiner Hausdame Suleika (Fabienne Leuba) und vom Übersetzer Domir Niki (Dominique Leuba). Auf dem Safenwiler Höchacker sollte aus der Sicht der Reichen ein Luxusresort entstehen, daneben sollten die vielen alten Häuser abgerissen und durch Luxusbauten ersetzt werden. Nicht schlecht staunte der Gemeindeammann Daniel Zünd, als die drei Gäste mit einem prallgefüllten Geldkoffer in seinem Büro auftauchten. Perplex hörte Zünd sich die Angebote an. Er kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, seine fragenden Blicke sprachen Bände.

Karin Räss von Turnverein hatte sich diese abenteuerliche Geschichte einfallen lassen. In verschiedenen Videosequenzen waren die drei Superreichen auf Tour zu sehen. Dass sie mit ihren Übernahmeangeboten und ihren geplanten Vorhaben nicht gerade auf offene Ohren stiessen, war zu erwarten.

Den Auftakt machten die Kleinsten. Gut schweizerisch tanzten Heidi und ihr Geissenpeter wild auf der Bühne herum. In weiteren Reigen sah man die Kitu Gross, die mit Helmen ausgestattet mit dem Bau der ersten Häuser begannen, die Frauen, die mit einem Line Dance die Bauplanung vorantrieben, und die Turnerinnen, die mit Gartenarbeit beschäftigt waren. Der Scheich und sein Gefolge waren unterdessen weiter auf Einkaufstour. Dabei stiessen sie zum Teil auf heftige Ablehnung. Die Vermutung des Scheichs, dass alle Safenwiler Frauen Haare auf den Zähnen haben, wurde kurze Zeit später aber widerlegt. Er verliebte sich Hals über Kopf und als seine Angebetete den Heiratsantrag annahm, wurde gefeiert und der Friede in Safenwil kehrte wieder ein. Auch Gemeindeammann Daniel Zünd dürfte am Ende froh gewesen sein, dass alles nur ein böser Traum war.

210119_reg_turnerabend_tiz11.JPG
Völlig ausgelassen: Wenn ein Geissenpeter fehlt, tanzen die beiden Heidis halt zusammen fröhlich zur Musik. tiz
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Regioreisen
Winterlicher Blick aus dem Führerstand
Partner